07.06.2018 in ?
Besuch am Grab von Josef Seliger in Bystrany (Wisterschan, Teplitz) – 10.05.2018
Zum Gedenken an Josef Seliger,
den ersten Vorsitzenden der Deutschen Sozialdemokratischen Arbeiterpartei (DSAP)
Auf dem Weg nach Aussig/Ústí nad Labem machte die Reisegruppe Station in Teplitz/Teplice, wo Waldemar Deischl, Reiseleiter und Vorsitzender der Seliger-Gemeinde Ortsgruppe München, den ersten Vorsitzenden der Deutschen Sozialdemokratischen Arbeiterpartei (DSAP), Josef Seliger (1870-1920), an dessen Grab würdigte. Mit dem deutschen Volkslied Lied „Die Gedanken sind frei“ gedachte die Gruppe dem Namensgeber der Seliger-Gemeinde.
07.06.2018 in ?
„Wenn es um Frieden geht muss man Haltung zeigen“
Vortragsveranstaltung der Seliger-Gemeinde am Sudetendeutschen Tag 2018: „Sudetendeutschen Sozialdemokraten als Quelle des Friedens in Europa“
Auch am 69. Sudetendeutschen Tag war die Seliger Gemeinde wieder prominent vertreten. Der Höhepunkt jedoch war die Vortragsveranstaltung am Samstag. Die Begrüßung nahm der Co-Vorsitzender der Seliger-Gemeinde, Albrecht Schläger vor. Die Erwähnten zeigten, welche Vielfalt an Persönlichkeiten erschienen wäre, die sich intensiv für die deutsch-tschechische Verständigung einsetzen. U.a. gaben sich hohe tschechische Würdenträger wie Michaela Marksova, Vizechefin der CSSD, Libor Roucek MdEP und Jan Sicha, Ex-Dissident, Historiker und Journalist ebenso die Ehre, wie Aktive auf deutscher Seite, z.B. Hanna Zakhari (Trägerin des Wenzel-Jaksch-Gedächtnispreises) aus Brünn, Ruth Müller MdL, Dr. Peter Becher vom Adalbert Stifter Verein und Ingrid Sauer vom Bayerischen Hauptstaatsarchiv in München.
04.06.2018 in ?
Seliger-Gemeinde stellte sich bei Meeting Brno 2018 vor
Geschichte der Sudetendeutschen Sozialdemokratie weitgehend unbekannt - Europa-Proklamation findet auch in Tschechien Zustimmung
Zum vierten Mal wurde zum Gedenken an die Vertreibung der deutschsprachigen Brünner der Weg der Versöhnung entgegen der Richtung des Todesmarsches von 1945 begangen. Zum feierlichen Abschluss des Versöhnungsmarsches, an dem neben Oberbürgermeister Petr Vokřál auch zahlreiche Gäste aus den Nachbarländern und Zeitzeugen teilnahmen, stellten sich erstmals Vertriebenen-Organisationen in Brno/Brünn vor. Die Seliger-Gemeinde präsentierte sich neben der Ackermann-Gemeinde, der Sudetendeutschen Landsmannschaft und dem Österreich Institut Brno.
29.05.2018 in ?
In einer unterhaltsamen Gesprächsrunde mit Diana Bäse, Landesvorsitzende des Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold in Sachsen und Markus Harzer, Vorstandsmitglied im Reichsbanner Hessen, Landesobmann der Sudetendeutschen Landsmannschaft in Hessen seit 2015 und Mitglied der Seliger-Gemeinde seit 2010, vertiefte der Journalist Ulrich Miksch das Thema „Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold“.
Auftrag: Die gemeinsame Geschichte mit Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold und dem österreichischen Schutzbund weiter erforschen und vertiefen
Nachdem Johannes Kahrs, MdB und Bundesvorsitzender des Vereins Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold - Bund aktiver Demokraten e.V., beim Festakt im Rathaus von Eger/Cheb die Bedeutung der paramilitärischen Einheiten der Sozialdemokratie zum Schutz der Demokratie und der Republik in der Tschechischen Republik und im Deutschen Reich hervorgehoben hat, konnte der Journalist Ulrich Miksch in einer unterhaltsamen Gesprächsrunde das Thema vertiefen. Am Morgen des letzten Seminartages moderierte er das Gespräch mit Diana Bäse, Landesvorsitzende des Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold in Sachsen und Markus Harzer, Vorstandsmitglied im Reichsbanner Hessen, Landesobmann der Sudetendeutschen Landsmannschaft in Hessen seit 2015 und Mitglied der Seliger-Gemeinde.
24.05.2018 in ?
Vor dem Banner der Seliger-Gemeinde, der Gesinnungsgemeinschaft der sudetendeutschen Sozialdemokraten: (v.li.) der deutsche Botschafter in Prag Christoph Israng (li), MdL Ruth Müller, Albrecht Schläger, SPD-Landesvorsitzende und SPD-Spitzenkandidatin Natascha Kohnen, Generalsekretärin des sudetendeutschen Rates Christa Naas, Dr. Helmut Eikam, vom Sudetendeutschen Büro in Prag Peter Barton und der vertriebenenpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Volkmar Halbleib, MdL
Die Seliger-Gemeinde beim 69. Sudetendeutschen Tag in Augsburg
Prominenz am Stand beim Sudetendeutschen Tag in Augsburg 2018
Traditionell findet am Pfingstwochenende der Sudetendeutsche Tag statt. Die Seliger-Gemeinde beteiligt sich seit mehreren Jahren mit einem Ausstellungsstand und einem Vortrag an diesem Ereignis, so auch dieses Jahr in Augsburg. Gerade für die SozialdemokratInnen mit sudetendeutscher Abstammung ist es wichtig, dass dieses Treffen nicht ausschließlich der CSU überlassen wird. Umso mehr freute es die Seliger-Gemeinde, dass auch die bayerische SPD Präsenz zeigte.
24.05.2018 in ?
Ein Hort des Friedens: Die Münchner Ortsgruppe am Stand der Seliger-Gemeinde beim Sudetendeutschen Tag in Augsburg
„Es rumort in der Sudetendeutschen Landsmannschaft“
Störungen durch Witiko-Bund und AfD – Satzungsänderung weiterhin nicht rechtskräftig
Bundesvorsitzender Albrecht Schläger freute sich, dass der Infostand der Seliger-Gemeinde, wie in den vergangenen Jahren, großes Interesse unter den Besuchern gefunden hat. Natürlich fanden auch viele Mitglieder den Weg nach Augsburg und statteten dem Standteam aus Renate Immisch, Gerhard Bahrenbrügge, Thomas Köpnick, Bruno Dengel einen Besuch ab. Insbesondere die Sonderausgabe der Brücke regte zu interessanten Gesprächen an, mit dem Ergebnis, dass vier neue Mitglieder geworben werden konnten.
23.05.2018 in ?
Freuen sich über eine gelungene Ausstellung: (v.l.) Christa Naaß - Generalsekretärin d. Sudetendeutschen Rat, Bernd Posselt - Volksgruppensprecher, Dr. Christoph Israng - Dt. Botschafter in Prag, Maya Konstantinov - Antikomplex, Georg Eisenreich - Bayerns Europaminister, Steffen Hörtler - Stellvertretender SL-Bundesvorstandsvorsitzender und Bayerns SL-Landesobmann, Albrecht Schläger - Ko-Vorsitzender der Seliger-Gemeinde. Dr. Hans-Diether Dörfler - Agentur Birke & Partner, sowie Konsulin Lydie Holinková - Generalkonsulat d. Tschechischen Republik München.
„So geht Verständigung – dorozumění“
Die Generalsekretärin des Sudetendeutschen Rates Christa Naaß freut sich, dass die neue Ausstellung des Sudetendeutschen Rates nun der Öffentlichkeit vorgestellt werden kann.
21.05.2018 in ?
Relief an der Grabstätte von Josef Seliger in Teplitz-Schönau
Auf den Spuren der DSAP nach Nordböhmen
Kultur- und Begegnungsreise der Seliger-Gemeinde München vom 10. bis 13. Mai 2018
Die diesjährige Kultur- und Begegnungsreise der Seliger-Gemeinde München führte vom 10. bis 13. Mai 2018 nach Teplitz/Teplice, Aussig/Ústí nad Labem und Tetschen-Bodenbach/ Děčín - alles für die sudetendeutsche Sozialdemokratie bedeutende Städte. Doch nicht nur die Spuren der Deutschen Sozialdemokratischen Arbeiterpartei (DSAP) sondern auch die aktuelle politische Situation in Tschechien interessierten die rund 30 Teilnehmer. Während der Reise wurden das Grab von Josef Seliger, das Geburtshaus von Volkmar Gabert und schließlich die Gedenktafel für Ludwig Cech in Theresienstadt besucht, wo jeweils den ehemaligen Vorsitzenden der DSAP bzw. der Seliger-Gemeinde gedacht wurde.
21.05.2018 in ?
Demonstration in Eger/Cheb am 1. Mai 1938: Einheiten der Republikanischen Wehr unter der tschechoslowakischen Fahne.
Dr. Thomas Oellermann umriss die Geschichte der „Republikanischen Wehr“ und ging speziell auf die Geschehnisse in Eger/Cheb im Jahre 1938 ein: Die meisten Egerer seien unzufrieden mit der politischen und wirtschaftlichen Situation gewesen und viele betrachteten, seit Hitlers "Machtergreifung" 1933, das Deutsche Reich als Sehnsuchtsland. Die Propaganda der NSDAP wurde nicht durchschaut. Sogar viele fromme Christen glaubten den braunen Versprechungen, dabei war die junge Republik zwischen den Weltkriegen der einzige demokratische Staat in Mittel- und Osteuropa.
15.05.2018 in ?
Die Vorstandsvorsitzenden der Ernst und Gisela Paul-Stiftung, Hans Tomani und Rainer Pasta, mit dem Historiker Dr. Thomas Oellermann bei der Vorstandsklausur in Ústí nad Labem.
Sudetendeutsche Autoren und ihre Werke im Fadenkreuz der Nationalsozialisten
Vorstandsklausur der Ernst und Gisela Paul-Stiftung in Ústí nad Labem (Aussig an der Elbe)
Die Vorstandsvorsitzenden der Ernst und Gisela Paul-Stiftung trafen sich am 12. und 13. Mai 2018 in Ústí nad Labem (Aussig an der Elbe) zur Vorstandsklausur. Zusammen mit dem Historiker Dr. Thomas Oellermann sollte ein Aktionsprogramm erarbeitet werden, um die Stiftung wieder mehr in der Öffentlichkeit bekannt zu machen. Da sich derzeit die Bücherverbrennung der Nazis zum 85. Mal jährt und dabei auch einige bekannte Werke sudetendeutscher Autoren verbrannt wurden, beschlossen die Vorstandsvorsitzenden diesen Aspekt für die kommenden Jahre als Arbeitsschwerpunkt aufzugreifen.
15.05.2018 in ?
„Das war ein Vorspiel nur, dort wo man Bücher Verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen.“ (Heinrich Heine, 1823)
Vor 85 Jahren verbrannten die Nazis Bücher und Schriften in Regensburg - brennende Bücher waren bereis 1933 mächtige Zeichen von Zensur und Bevormundung – auch sudetendeutsche Autoren betroffen
14.05.2018 in ?
In der Weiße-Rose-Ausstellung in Ústí nad Labem/Aussig: v.l. Rainer Pasta, Ursula Weißgräber, Vera Aßmann, Gerhard Bahrenbrügge und Hans-Jochen Otte
Seliger-Gemeinde besucht Weiße-Rose-Ausstellung in Ústí nad Labem/Aussig
Zeitgleich zum Besuchs des Stadtmuseums in Ústí nad Labem/Aussig durch die Seliger-Gemeinde fand auch die Ausstellung „Weiße Rose“ statt. Gerne nutzten die Mitglieder der Delegation, die sich zum Gespräch mit dem Direktor des Collegium Bohemicum über den Stand der Dauerausstellung „Die Geschichte der Deutschen in Böhmen“ einfanden, die Gelegenheit sich die Ausstellung in Tschechien anzusehen.
10.05.2018 in ?
Christine Haschek, ehemalige Vorsitzende des Sozialwerks der Seliger Gemeinde feiert am 10. Mai ihren 90. Geburtstag
Christine Haschek gehörte zu den Vertriebenen, die nach dem Ende des 2. Weltkriegs in Dachau eine neue Heimat fanden. 1928 wurde sie in Tscherwenka im ehemaligen Jugoslawien geboren. Mit 14 Jahren musste sie, wie viele andere Deutsche fliehen. Sie landete in Pellheim im Landkreis Dachau. Hier lernte sie Willi Haschek kennen. Er war ein bekennender Sozialdemokrat, SPD-Mitglied und viele Jahre Vorsitzender der Dachauer Seliger Gemeinde. Das Paar heiratete am 3. April 1948. Sie bauten in Dachau ein Haus, bekamen eine Tochter und freuten sich gemeinsam über ihren Enkelsohn Alexander.
08.05.2018 in ?
Festakt im Rathaussaal von Eger/Cheb mit (v.li.) Dr. Helmut Eikam, Johannes Kahrs, MdB, Albrecht Schläger, Bürgermeister Michal Pospíšil und Dr. Thomas Oellermann
Seliger Gemeinde gedenkt beim Frühjahrsseminar 2018 den Ereignissen vor 80 Jahren in Eger/Cheb
Die Führung im Gebäude des ehemaligen Volkshauses, heute Lager und Restaurationswerkstatt des Stadtmuseums Eger, sowie die Feierstunde im Rathaus der Stadt legten ein Augenmerk auf die Ereignisse des Jahres 1938. Hier kam es zu von den Nationalsozialisten hervorgerufenen Unruhen (Sudetendeutscher Aufstand), denen mehrere tschechoslowakische Beamte zum Opfer fielen. Eine gewalttätige Erstürmung des Egerer Volkshauses wurde durch die Republikanische Wehr unter Einsatz von Schusswaffen verhindert. Es ist dies ein wichtiges historisches Beispiel dafür, dass es in der tragischen deutsch-tschechischen Geschichte des 20. Jahrhunderts auch lichte Momente im gemeinsamen Kampf für Freiheit und Demokratie gegeben hat.

75 Jahre Seliger-Gemeinde e.V.
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