Olga Sippl

OLGA SIPPL

Olga Sippl, die 1920 in Altrohlau bei Karlsbad geboren wurde, ging bereits mit 5 Jahren zum Kinderturnen des Arbeiter-Turn und Sportverbands ATUS. Sie schloss sich bereits in jungen Jahren den deutschen Sozialdemokraten der Tschechoslowakei an. Die Herbstmonate des Jahres 1938 verbrachte sie in Prag. Als ihr die Emigration nach England versperrt bleib, die ihre Eltern bereits angetreten hatten, kehrte sie nach Karlsbad zurück.

Nach Kriegsende engagierte sie sich in einem antifaschistischen Komitee und übersiedelte im November 1946 mit dem letzten Antifa-Transport nach Bayern. in Königsdorf gründete sie mit anderen Sudetendeutschen und einigen Einheimischen den Ortsverband der SPD. Zu Beginn der 1950er Jahre zählte sie zu den Gründungsmitgliedern der Seliger-Gemeinde. Sie war eine enge Mitarbeiterin von Volkmar Gabert und erhielt 1985 den Wenzel-Jaksch-Gedächtnispreis.

Für ihre Bemühungen um eine Aussöhnung zwischen Deutschen und Tschechen und für ihr Engagement in der Seliger-Gemeinde wurde sie 2002 mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik ausgezeichnet. 2016 erhielt sie aus der Hand des tschechischen Premierministers Bohuslav Sobotka die Karel-Kramár-Medaille.

Engagiert hält sie  die Seliger-Gemeinde zusammen und ist mit Ihren 96 Jahren immer noch voller Pläne und Ideen. Mit Fug und Recht gilt sie als große alte Dame und unangefochtene Autorität der Seliger-Gemeinde.

 

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