01.12.2022 in Allgemein von Seliger Gemeinde
EINLADUNG
zu
seliger-online am Mittwoch, den 07. Dezember 2022 um 18 Uhr
Frohes neues Wahljahr!
Tschechien nach den Wahlen und vor den Wahlen
– Im Gespräch mit Peter Barton, Leiter des Sudetendeutschen Büros in Prag –
Es ist kein einfacher Winter. Der Krieg in der Ukraine ist ein Zivilisationsbruch. Seine Folgen sind Teuerung und Energieknappheit. Dies bringt Unsicherheit und Ängste mit sich, die die Gesellschaften in Europa vor große Herausforderungen stellen. Wie sind die politischen Reaktionen in der Tschechischen Republik? Wie sehr beeinflussen diese großen Krisen den kommenden Wahlkampf für die im Januar anstehenden Präsidentschaftswahlen? Welche politischen Perspektiven haben sich ergeben nach den unlängst stattgefundenen Kommunalwahlen?
Diese Themen würden wir gerne mit Euch diskutieren.
In der Abendschule zu den Grundlagen der Geschichte der sudetendeutschen Sozialdemokratie wird im Anschluss Dr. Thomas Oellermann zum Thema „Sommer, Sonne, Faschismus. Italien und die sudetendeutsche Sozialdemokratie” reden.
22.11.2022 in Allgemein von Seliger Gemeinde
Buchtitel zu: „Tomslake“ von Andreas Amstätter
Sudetendeutsche Sozialdemokraten in Kanada feierten 1982 Jubiläum in Toronto
2022 hätte der „Zentralverband sudetendeutscher Organisationen In Kanada" sein 65-jähriges und der „Sudetenklub Vorwärts“, Toronto sein 75-jähriges Bestehen feiern können. 1982 waren die Feierlichkeiten Anlass zu einem Besuch der Seliger-Gemeinde in Toronto. Nach monatelangen Vorbereitungen beider Organisationen konnten die Veranstaltungen als ein voller Erfolg bezeichnet werden. Hier Aussagen aus einem Bericht der „Brücke": Die Festlichkeiten hatten fast internationalen Charakter; außer einer stattlichen Delegation der Seliger-Gemeinde aus der Bundesrepublik und Österreich nahmen auch Gäste aus anderen Ländern teil. Bei außerordentlich gutem Besuch eröffnete Präsident Henry Weisbach die Hauptversammlung in der Donauschwabenhalle Toronto, danach überbrachte der Präsident des Sudetenklubs Toronto, Ludwig Lowit, Grußworte. Für die Seliger-Gemeinde erbrachte Erich Sandner, Mitglied des Bundesvorstandes und Vorsitzender des Landesverbandes Bayern, die Grüße der Gemeinschaft.
18.11.2022 in Allgemein
Einladung
zur Weihnachtsfeier der RG München/Dachau
am Mittwoch, den 07.12.2022, um 15:00 Uhr
in der Gaststätte Augustiner, Neuhauserstraße 27, München - im Gartenstüberl
Bitte bringt wie immer für die Tombola ein oder mehrere Geschenkpäckchen mit.
18.11.2022 in Allgemein von Seliger Gemeinde
Emmerich Rath – der verdrängter Held
Die Filmvorführung "Das letzte Rennen (poslední závod), Tschechien 2022" beim Jahresseminar der Seliger-Gemeinde in Bad Alexandersbad
Thomas Oellermann hat auch für dieses Seminar einen besonderen tschechischen Film (z.T. in Deutsch oder mit Untertiteln) ausgewählt. Die Neuerscheinung wurde erst zum 2. Mal in Deutschland gezeigt.
1913 fand im Riesengebirge ein schicksalhaftes Skirennen statt, bei dem der damals erfolgreichste tschechische Skifahrer Bohumil Hanč ums Leben kam. Wegen eines Schneesturms brachen alle Teilnehmer ab, nur Hanč blieb auf der Strecke zurück. Er erfror und wurde zur Legende.
Neben den tragischen Ereignissen zeigt der Film auch die Spannungen zwischen der deutschen und tschechischen Bevölkerung vor dem Ersten Weltkrieg und rückt einen bislang unbekannten Helden in den Fokus: Emmerich Rath, ein deutscher Teilnehmer, der vergeblich versuchte, seinen Freund Hanč zu retten.
Lange wurde die Persönlichkeit von Emmerich Rath, ein Prager Deutscher, der seinen tschechischen Freund in Sicherheit zu bringen versuchte, in der kommunistischen Ära totgeschwiegen. Anstelle der Wahrheit wurde ein nationalistisches Märchen darüber erzählt, dass damals Hanč lieber starb, als einem Deutschen den Sieg im Rennen zu gönnen. Fast jeder in Tschechien kennt die Geschichte von Bohumil Hanč. Nun lernt man auch Emmerich Rath kennen.
16.11.2022 in Allgemein von Seliger Gemeinde
.
Beim Jahresseminar 2022 wurde von unserem Neumitglied Josef Ullrich die Seliger-Plakette von Hein Hamacher im Auftrag dessen Tochter an die Seliger-Gemeinde zurückgegeben.
Die Seliger-Plakette
Anlässlich des 3. Bundestreffens der Seliger-Gemeinde in Regensburg 1961 wurden am 18. August Wenzel Jaksch und Richard Reitzner mit der neugeschaffenen Seliger-Plakette geehrt.
Frau Marie Seliger nahm anlässlich ihres 88. Geburtstages am 10.11.1962 diese Ehrung gerne an.
Anlässlich des 4. Bundestreffens der Seliger-Gemeinde in Geislingen vom 27.6. bis 5.7.1964 wurde von Wenzel Jaksch an Ernst Paul, Georg H. Trapp, Albert Exler, Marie Günzl und Karl Maier, die Seiger-Plakette verliehen.
Diese hohe Auszeichnung unserer Gemeinschaft erhielten in dankbarer Verbundenheit auch Repräsentanten der Sozialdemokratie wie Erich Ollenhauer, Willy Brandt, John Hynd, Bruno Kreisky, Herbert Wehner und Dr. Wilhelm Högner.
Neben zahlreichen ausländischen Gästen anlässlich der Bundestreffen haben Repräsentanten der Auslandsgruppen Schweden, Canada und England die hohe Auszeichnung erhalten.
16.11.2022 in Allgemein von Seliger Gemeinde
Elizaveta Shlosberg (r.e) und Alexander Schumski (li.) stellen die Allianz für ein freiheitlich-demokratisches Russland vor und berichten über die russische Opposition in Deutschland
Die weißen Krähen - das andere Russland
Die Allianz für ein freiheitlich-demokratisches Russland stellt sich der Seliger-Gemeinde vor
Der Krieg in der Ukraine stellt eine Zeitenwende dar. Er hinterfragt viele bisherige politische Ansätze und wird noch auf eine lange Zeit die europäische Politik dominieren. Am deutlichsten wird bei diesem Konflikt, dass Russland eine demokratische Erneuerung braucht. Wer kann zu einer Demokratisierung des Landes beitragen? Diese Fragen diskutierte die Seliger-Gemeinde am Seminar-Sontag im evangelischen Bildungs- und Tagungszentrum Bad Alexandersbad im Beisein des stellvertretenden Landrats Wolfgang Kreil mit der Allianz für ein freies und demokratisches Russland, insbesondere mit Elizaveta Shlosberg und Alexander Schumski aus Nürnberg.
16.11.2022 in Allgemein
Nahmen an der Ausstellungseröffnung für die Seliger-Gemeinde teil: (v.l.) Annette Wilkes, Gerti Bock, Walburga Steffan und Lotte Förster (Foto: Peter Friedl)
Flüchtlinge und Vertriebene im Münchener Norden
Zur Ausstellungseröffnung am Dienstag, den 8. November im Haus des Deutschen Ostens in München sprachen Prof. Dr. Andreas Otto Weber, Direktor des Hauses des Deutschen Ostens, und Dr. Falk Bachter, der gemeinsam mit PD Dr. Peter Münch-Heubner die Ausstellung kuratiert hat. Vertreter der Seliger-Gemeinde München-Dachau waren dabei.
11.11.2022 in Allgemein von Seliger Gemeinde
Gab einen Einblick in die Vertriebenengeschichte Koreas: Su Hyun Bea
"Sudetendeutsche und Koreaner – im Schicksal treffen wir uns“
Dr. Thomas Oellermann und Ulrich Miksch im Gespräch mit Su Hyun Bea - Weitere Zusammenarbeit erwünscht
Seine Großeltern lebten im heutigen Nordkorea. Sie besaßen eine Fabrik, wurden nach dem Koreakrieg enteignet, vertrieben und mussten mit zwei Koffern in Südkorea neu anfangen. In diesen beiden Sätzen sind alle Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Vertreibungsgeschichte Koreas und der Sudetendeutschen enthalten. Thomas Oellermann und Ulrich Miksch vertieften dies im Gespräch mit Su Hyun Bea. Ein Blick auf die Unterschiede: Die Vertreibung in Korea war keine ethnische, sondern eine ideologische Säuberung: Kapitalisten hatten im kommunistischen Nordkorea keinen Platz. Ein weiterer Unterschied: die Vertriebenen mussten nicht ins „Ausland“, sondern „nur“ in den Südteil ihres angestammten Heimatlandes. Die Gemeinsamkeiten: Die Vertriebenen kamen mit leeren Händen, waren aber fleißige Leute, die eine große Rolle beim Wirtschaftswunder ihres Landes spielten.
09.11.2022 in Allgemein von Seliger Gemeinde
Die im Licht der Laternen glitzernden Splitter der zerbrochenen Fensterscheiben waren es, die der so genannten "Reichskristallnacht" ihren verharmlosenden Namen gaben. Die nüchterne Bilanz des Terrors: In Deutschland, Österreich und dem Sudetenland gab es mehr als 1000 zerstörte Synagogen und Betstuben, rund 30.000 Verhaftungen sowie etwa 400 jüdische Tote.
November 1938 - die "Kristallnacht" im Sudetenland
In der Nacht vom 9. auf den 10. November gedenken wir der so genannte Reichskristallnacht 1938. In ganz Deutschland brannten die Synagogen; jüdische Häuser und Geschäfte wurden überfallen und geplündert, zehntausende Juden verhaftet, hunderte ermordet oder in den Tod getrieben. Kaum einen Monat nach der Unterzeichnung des Münchener Abkommens und der Besetzung des Sudetenlandes, ereignete sich die „Kristallnacht“ auch im Sudetenland. Ausgrenzung und Unterdrückung der jüdischen Bevölkerung steigerte sich erstmals offen zu systematischer Gewalt. Und das auch in den Sudetengebieten.
mehr dazu lesen Sie hier!
09.11.2022 in Allgemein von Seliger Gemeinde
Christine Roth (re.) erzählt im Beisein ihrer Mutter Christine Haschek (Mitte) im Gespräch mit Ulrich Miksch (li.) über ihren Vater Willi Haschek.
Erinnerungen an Willi Haschek
Christine Roth erzählt über ihren Vater - Nicht spurlos aus der Geschichte verschwinden
Beim Jahresseminar 2022 der Seliger-Gemeinde in Bad Alexandersbad berichtete Christine Roth, den Mitgliedern bekannt durch ihre Mitarbeit in der Redaktion der „Brücke“, im Erzähl-Café über die Erinnerungen an ihren Vater Willi Haschek. Moderator Ulrich Miksch sprach mit Christine Roth über die Broschüre „Was bleibt“, die sie über das Leben ihrer Großeltern und Eltern zusammengestellt hat und hierin die Geschichte von der DASP zur Seliger-Gemeinde mit vielen persönlichen Erlebnissen, Geschichten, alten Bildern und historischen Dokumenten erzählt.
08.11.2022 in Allgemein von Seliger Gemeinde
.
Albrecht Schläger spricht über Ernst Paul
"Sudetendeutscher Sozialdemokrat und Europäer – aus dem politischen Wirken Ernst Pauls"
Albrecht Schläger MdL a.D. und Präsidiumsmitgied er Seliger-Gemeinde erinnerte in der Bundesversammlung am Samstag im evangelischen Bildungs- und Tagungszentrum Bad Alexandersbad an den sudetendeutschen Sozialdemokraten Ernst Paul.
Geboren in Steinsdorf bei Bodenbach machte Ernst Paul eine Schriftsetzerlehre, die er 1915 abschloss. Bereits 1912 tritt er dem Verband der jugendlichen Arbeiter Österreichs bei. Im Ersten Weltkrieg wird er im Oktober 1915 eingezogen und kämpfte ab 1916 an der italienischen Front, in Galizien und der Bukowina. Seit ihrer Gründung 1919 ist Paul dann Mitglied der Deutschen Sozialdemokratischen Arbeiterpartei in der 1. Tschechischen Republik (DSAP), besuchte die Parteischule in Bodenbach und arbeitete im Stab um Josef Seliger mit. 1920 lebte er in Teplitz-Schönau und traf dort schon auf Wenzel Jaksch. 1922 heiratete er Gisela Paul, geborene Hübner (1898-1987), die Ehe blieb kinderlos. Ihr Vermögen wurde der Grundstock der Ernst- und Gisela-Paul-Stiftung der Seliger-Gemeinde, die noch heute wichtige Publikationsvorhaben zur Geschichte der sudetendeutschen Sozialdemokratie fördert.
07.11.2022 in Allgemein von Seliger Gemeinde
Ulrich Miksch moderiert im Format „Lorem ipsum“ die Erzählung über eine sozialdemokratische Familie in Aussig, die Vertreibung, die Ausnahmen für Antifaschisten und das Ankommen in der neuen Heimat.
Bei uns war‘s anders
Josef Ullrich erinnert in seinem Büchlein „Bei uns war´s anders“ an das Kriegsende im Sudetenland, die Flucht und Integration in Frankfurt am Main.
„In meiner Familie gab es keine Nazis. Widerstand wurde geleistet, wo er möglich war. Auch unsere Ausreise respektive Vertreibung aus der damaligen Tschechoslowakei verlief anders als bei den meisten Sudetendeutschen. Uns blieb der Transport in Viehwaggons mit 40 Kilo Handgepäck und die Massenunterkünfte in Flüchtlingslagern, wie es viele erleben mussten, erspart“.
06.11.2022 in Allgemein von Seliger Gemeinde
Als Neumitglieder bei ihrer ersten Bundesversammlung konnten von den Bundesvorsitzenden Helena Päßler (li.) und Christa Naaß (re.) mit einer roten Nelke begrüßt werden: Josef Ullrich (2.v.li.), Matthias Dornhuber (Mitte) und Renata Herrmann (2.v.re.)
06.11.2022 in Allgemein von Seliger Gemeinde
Bekamen zu ihrem runden/halbrunden Geburtstag von den Bundesvorsitzenden Helena Päßler (li.) und Christa Naaß (re.) eine rote Nelke: Ilko Kessler (Mitte), Renate Immisch (5.v.re.), Rosi Hofmann (5.v.li.), Waldemar Deischl (4.v.li.), Manfred Weiler, Jörg Nürnberger, MdB, Anita Berek (3.v.li.), Monika Motyčková (4.v.re.), Thomas Oellermann (3.v.re.), Christine Roth (2.v.li.), Karin Hagendorn (2.v.re.), Albrecht Schläger – und die besten Grüße an Olga Sippl zum 102. Geburtstag.
06.11.2022 in Allgemein von Seliger Gemeinde
Bekamen für ihre langjährige Mitgliedschaft von den Bundesvorsitzenden Helena Päßler (li.) und Christa Naaß (re.) eine rote Nelke: Klaus Adelt, MdL, Jörg Nürnberger, MdB, Ingrid Sauer (2.v.li.)(5 Jahre) - Rainer Pasta (3.v.li.), Christine Roth (4.v.li.), Jason Wirth (5.v.li.) (10 Jahre) - Roland Hilgart (6.v.re), Gerhard Krause (5.v.re), Ulrich Miksch (4.v.re), Thomas Oellermann, (2.v.re), Helena Päßler (li.) (15 Jahre) und Herbert Schlumperger (2.v.re) (30 Jahre)

75 Jahre Seliger-Gemeinde e.V.
Zur Jubiläumsseite - Zum Geburtstags-Tagebuch