05.07.2021 in ?
Ausstellungseröffnung mit den Besuchern (li) sowie den KuratorInnen und KünstlerInnen (re)
Die Zukunft des Woox-Fabrikgeländes
Die Umgestaltung des Fabrikgeländes der historischen Produktionsstätte der Leinen- und Tischzeug-Fabrikanten Regenhart & Raymann aus dem 19. Jahrhundert soll sich über die nächsten Monate hinziehen. Der tschechische Biologe Jan Albert Sturma und das Münchner Architekten- und Künstlerteam um Thomas Gerstmeier und Merian Teutsch werden bis zum „Finale“ im Sommer2022 das leere Gelände zu einem kreativen Lebensraum transformieren, eingebettet in ein dieses architektonische Ensemble. Familien, Jugendliche u.a. werden durch Umweltworkshops u.ä. in den Gestaltungsprozess über die nächsten Monate eingebunden.
04.07.2021 in ?
Die Lichtinstalationen liesen die Ausstellungseröffnung als solche schon wie ein Kunstwerk erscheinen: Hier fotografiert Christoph Krumpholz den Künstler Martin Zet.
IM ZENTRUM - Ausstellungseröffnung
Am Samstag-Abend wurde die Ausstellung mit den Objekten der beteiligten Künstlerinnen und Künstler auf dem Gelände der Woox-Fabrik in Jesenìk/Freiwaldau eröffnet.
03.07.2021 in ?
Es ist vollbracht: Christoph Krumpholz mit der Wandergruppe nach der Tour durch das Quellengebiet.
ReStart: Träume und Räume, Orte und Wege – Wanderung 2
Auch bei der heutigen künstlerisch angeleiteten Tageswanderung von Jeseník/Freiwaldau nach Lázně Jeseník/Gräfenberg (ca. 15km) wurde per ferngesteuerter Drohne ein Wort in die Landschaft (Karte) geschrieben. Das implizierte Wort lautet PRABÁ, eine Kurzform von PRABÁBA (Urgroßmutter) und steht inmitten eines Quellgrundes mit mindestens 7 Quellen.
02.07.2021 in ?
Christoph Krumpolz (li.) mit der Wandergruppe zwischen Jeseník/Freiwaldau und Vapenna/Setzdorf: Mit der Drohne wurde das Geo-Daten-Trecking umgesetzt.
ReStart: Träume und Räume, Orte und Wege – Wanderung 1
Das Programm des Festivals, das die Kuratorinnen und Gründerinnen des Festivals Serafine Lindemann und Zdenka Morávková im Außenbereich von Jeseník und seiner Umgebung verorten, ist nicht statisch an einzelne Orte gebunden, sondern ist als zwei Wanderungen mit einer begleitenden Ausstellung in der Woox-Fabrik konzipiert.
02.07.2021 in ?
Brunnen vor dem Rathaus in Jeseník/Freiwaldau
Jeseník/Freiwaldau – und fast Zuhause
Christoph Krumpholz nutzt die freie Zeit vor Eröffnung des Festivals „Im Zentrum/ V centru“ um seine eigenen „Träume und Räume, Orte und Wege“ (Motto des Festivals 2021) zu erleben. Sowohl seine Großmutter als auch sein Großvater väterlicherseits sind aus Mikulovice/Niklasdorf, einer Ortschaft etwa 10km nördlich von Freiwaldau.
01.07.2021 in ?
Das legendäre Boot "Sisy", das Wolfgang Aichner und Thomas Huber bereits vor Jahren über die Alpen zur Biennale in Venedig geschleppt wurde, strandet nun auf dem wellenförmigen Mauerwerk der Wooxx-Fabrik (historische Produktionsstätte der Leinen- und Tischzeug-Fabrikanten Regenhart & Raymann aus dem 19. Jahrhundert).
Auf dem Weg ins Altvater-Gebirge/Jeseníky
Christoph Krumpholz von der SG-Ortsgruppe Waldkraiburg ist in Jeseník/Freiwaldau angekommen. Er besucht dort das Festival „Im Zentrum/ V centru“, das unter dem Motto „ReStart: Träume und Räume, Orte und Wege“ steht.
Krumpholz hat auch ein kleines Geschenk der Stadt Waldkraiburg dabei: Ein Bildband für den Bürgermeister der Stadt Jeseník/Freiwaldau. „Der langjährige Bürgermeister Dr. Josef Kriegisch (1966-89) hat nämlich in Freiwaldau das Gymnasium besucht und so eine bleibende Verbindung zwischen unseren Städten geschaffen. Freiwaldau ist ein Teil seiner Lebensgeschichte und uns deshalb bestens bekannt“, so der 2. Bürgermeister Richard Fischer in seiner Grußbotschaft.
29.06.2021 in ?
1933-1939 – Die Sudetenkrise und das Ende der Demokratie
aus: Milena Jesenská - Prager Hinterhöfe im Frühling: Feuilletons und Reportagen 1919-1939
Milena Jesenská (1896-1944) stammte aus einer bürgerlichen Prager Familie und zog 1918 nach Wien. Dort begann sie, für die tschechische Zeitung »Tribuna« erste Reportagen über das Leben in Wien zu schreiben und übersetzte sie ins Tschechische. Der erste Teil des Buches „Prager Hinterhöfe im Frühling: Feuilletons und Reportagen 1919-1939“ befasst sich mit dieser Zeit und beschreibt die Lebensumstände in Wien 1919-1924. Ihre Berichte aus dem Wiener Alltag widmen sich vor allem sozialen Ungerechtigkeiten und den armen Bevölkerungsschichten. 1925 kehrte Jesenská als erfolgreiche Journalistin nach Prag zurück. So beschreibt der zweite Teil des Buches das Leben in Prag in den Jahren 1925-1930. Die Prager Zeit als Mode- und Familienfeuilletonistin zeigt einen intensiven Kampf um eine neue Frauenrolle.
Den politischen Höhepunkt bilden die Reportagen aus den Sudetengebieten 1937 bis 1939, die im dritten Teil des Buches abgedruckt sind. Jesenskás unvoreingenommener Blick sieht vor allem diejenigen Deutschen, die als Nichtmitläufer zwischen nationalsozialistischer und tschechischer Front verloren sind.
29.06.2021 in ?
"Die Sozialdemokratie in Tschechien und Mitteleuropa - Herausforderungen für das 21. Jahrhundert"
Anlässlich des Sudetendeutschen Tages 2021 bietet die Seliger-Gemeinde eine Vortragsveranstaltung zum Thema "Die Sozialdemokratie in Tschechien und Mitteleuropa - Herausforderungen für das 21. Jahrhundert" am Sonntag, den 18.07.2021 ab 10:15 im Adalbert-Stifter-Saal des Sudetendeutschen Hauses, Hochstr. 8, München, an.
Als Referent konnte der ehemalige Vizepräsident des Europa-Parlaments Libor Rouček, MdEP a.D. gewonnen werden.
04.06.2021 in Allgemein von Seliger-Gemeinde Ortsgruppe Waldkraiburg
Ein historisches Datum!
Vor 70 Jahren fanden sich sieben Personen zu einem Treffen in München am Stachus ein.
Es ging um nicht weniger als um die Gründung der Nachfolgeorganisation der DSAP.
17.05.2021 in ?
Heimatlose Menschen – eine flüchtende Familie aus dem Sudetenland
Das Museum der Stadt Ústí nad Labem/Aussig präsentiert im Rahmen der historischen Ausstellung "Unsere Deutschen" auch die Terrakottaskulptur "Heimatlose Menschen" des Künstlers Břetislav Benda aus dem Jahre 1938. Sie wurde als unmittelbare künstlerische Widerspiegelung der Vertreibung von Tschechen, Juden und deutschen Gegnern des Nationalsozialismus durch Deutsche im Jahr 1938 geschaffen. Der Erlös aus dem Verkauf dieser Keramikskulpturen wurde zur Unterstützung von Flüchtlingen verwendet, die dadurch ihre Heimat verloren haben.
Břetislav Benda (geb. 28.3.1897 in Líšnice bei Milevsko – gest.19.8.1983 in Praha) war einer der bedeutendsten tschechischen Bildhauer des 20. Jahrhunderts. Er unterstützte während des Zweiten Weltkriegs den tschechischen Widerstand.
01.05.2021 in ?
Der erste Mai, ein Zukunftsfest
Berauschend schön, voll erhabener Größe ist der Maigedanke. Ein Tag der Menschheit! Ein Tag, an dem wir geistig alle Schranken niederreißen, die Volk von Volk scheiden. Tag der Verbrüderung, Tag der Gemeinschaft! Tag, an dem wir feiern, was einst sein wird.
Was sein wird! Der sozialistische erste Mai ist das einzige Zukunftsfest. Alle anderen Festtage feiern die Vergangenheit, die kirchlichen sowohl wie die weltlichen. Gedenktage sind sie, nicht mehr. Der erste Mai aber ist Festtag der werdenden Menschheit, gefeiert von denen, die sie schaffen wollen und werden, gefeiert von denen, die alle Zukunftshoffnungen an die Erfüllung des Maigedankens knüpfen. …
Die Überklugen, die Eigennützigen, die Kleingläubigen, die Feigen – sie können wohl die Entwicklung hemmen, nicht sie hindern. Was geschichtliche Notwendigkeit ist, das wird doch geschehen. Umso früher, umso rascher, je treuer wir zu unseren Ideen stehen und für sie werben und wirken, für den Gedanken des ersten Mais, für jene Utopie, die Wirklichkeit von morgen ist.
Josef Hofbauer zum 1. Mai 1924 – Maifestschrift der DSAP 1924
26.04.2021 in ?
Die deutschen Arbeiter-Radfahrer in der 1. Tschechoslowakischen Republik
Wie fast alle Organisationen der sudetendeutschen Sozialdemokratie entstand auch die Arbeiter-Radfahrer-Verbund in der österreichisch-ungarischen Monarchie.
Im seit 1908 erscheinenden „Reichsorgan der Arbeiter-Radfahrer Österreichs“, Nr. 99 vom Februar 1924, ist anlässlich des 25. Jahrestages der Verbandsgründung am 4. Dezember 1898 zu lesen, dass „Dr. Czech aus Brünn“ 1899 als Revisor des Verbandsvorstandes gewählt wurde. Am 1. Mai 1899 war der mährisch-schlesische Radfahrerbund mit seinen Ortsgruppen und der Verein aus Brünn dem neuen Bundesverband beigetreten, der dadurch 1409 Mitglieder erreichte.
Einen ausführlichen Bericht hierzu können Sie gerna auch abrufen!
21.04.2021 in ?
Das erste rote Banner der Arbeiterschaft Südböhmens
„Ist es doch das erste rote Banner der Arbeiterschaft Südböhmens“ schreibt der Böhmerwald Volksbote* am 25. Mai 1912 über die anstehende Bannerenthüllung des Arbeiter-Radfahrer-Vereins Krumau.
21.04.2021 in ?
„All Frei!“ - Arbeiter-Radfahr-Verein Krumau
Gründung am 15. Oktober 1910 – Berichte aus dem Böhmerwald Volksboten, Krumau*
„Achtung Arbeiter-Radfahrer von Krumau und Umgebung“. Am 14. Oktober 1910 berichtet der Böhmerwald Volksbote über die bevorstehende Gründung eines Arbeiter-Radfahr-Vereins: Der Arbeiter-Radfahrverein für Krumau und Umgebung wolle am nächsten Tag, Samstag, den 15. Oktober 1910, abends um 8 Uhr, im Arbeiterheim in Krumau seine konstituierende Versammlung abhalten. „Radfahrer, erscheint vollzählig und meldet euren Beitritt an!“ fordert der Böhmerwald Volksbote und berichtet, dass die Einschreibegebühr 60 Heller betrage. Außerdem gibt er einen guten Rat: „Es empfiehlt sich, schon jetzt dem Vereine beizutreten, damit ihr bei Beginn der nächsten Fahrsaison im künftigen Frühjahre die Karenzfrist erreicht habt. Auch auswärts Wohnende können dem Vereine beitreten“. Der Arbeiter-Radfahrer-Gruß „All Frei!“ sollte nun auch durch den Böhmerwald hallen.
28.03.2021 in Adventskalender
Heimatvertriebenen-Denkmal auf dem Friedhof der Vertriebenengemeinde Neutraubling. Steinkreuz und Steintafel
Neutraubling wurde 1951 als vierte Vertriebenengemeinde Deutschlands gegründet
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs gründeten Flüchtlinge bzw. Vertriebene aus dem Osten in Bayern die Gemeinden Waldkraiburg (Lkr. Mühldorf a.Inn), Traunreut (Lkr. Traunstein), Geretsried (Lkr. Bad-Tölz-Wolfratshausen) und Neutraubling (Lkr. Regensburg). Mit ihrem Fleiß und ihrem Fachwissen ermöglichten sie den rasanten Aufstieg der neuen Gemeinde zu einem wichtigen Industriestandort. Neutraubling ist heute die größte Stadt im Landkreis Regensburg.

75 Jahre Seliger-Gemeinde e.V.
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