13.07.2021 in Ernst und Gisela Paul-Stiftung

Stiftungsreform verabschiedet

 

Rita-Hagl-Kehl, Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz, in der Ressort auch das Stiftungsrecht fällt, informierte die Vorsitzenden der Ernst und Gisela Paul-Stiftung über die Eckpunkte der nun beschlossenen Stiftungsrechtsreform.

 

Stiftungsrechtsreform verabschiedet

Neues Stiftungsrecht eröffnet auch für die Ernst und Gisela Paul-Stiftung neue Gestaltungsmöglichkeiten

Nach jahrelangen Vorarbeiten der Bund-Länder-Arbeitsgruppe, ist es der Regierungskoalition gelungen, noch in dieser Legislaturperiode, am 24. Juni 2021 ein gelungenes Konzept für ein Stiftungsrecht des 21. Jahrhunderts zu verabschieden.

10.07.2021 in Ortsgruppe Waldkraiburg

Im Zentrum 2021 - Jeseník/Freiwaldau

 

Das ehemalige Schulhaus in Kolnovice/Kohlsdorf

 

Ein Schritt in die richtige Richtung

 

die häuser am holunder tun dir leid

all ihre wunden möchtest du verbinden

nacht ist´s     in den höfen duften die linden

wie eine ratte nagt am putz die zeit

                                                                                     (Gedicht von Jan Skácel)

 

Anlässlich seines Besuches in Freiwaldau besuchte Christoph Krumpholz auch die Heimat seiner Familie: Kolnovice/Kohlsdorf bei Niklasdorf, 200m von der polnischen Grenze entfernt.

In der Ortschaft war sein Urgroßvater, Johann Krumpholz, Oberlehrer und sein Großvater mit seinen drei Geschwistern geboren worden. Auf dem Friedhof in Niklasdorf hatte das Familiengrab den Kommunismus überlebt, wurde aber Anfang der 90er Jahre, wie fast alle deutschen Gräber, entfernt.

 

10.07.2021 in Ortsgruppe Waldkraiburg

Im Zentrum 2021 - Jeseník/Freiwaldau

 

Gedenktafel in Jeseník/Freiwaldau: Das Gründungsjahr 1890 für die Sozialdemokratische Partei in Freiwaldau ist bemerkenswert – auch wenn es sich hier keinesfalls um die DSAP handeln kann, da diese erst nach dem 1. Weltkrieg 1919 nach der Gründung der Tschechoslowakei entstand.

Vorläufer der Partei war die bereits im Jahre 1863 in Asch, im nordwestlichsten Zipfel Böhmens, als Sektion des Allgemeinen Deutschen Arbeitervereins gegründete Arbeitervereinigung, die erste sozialdemokratische Organisation im Kaiserreich Österreich. Die Sozialdemokratie zerfiel schon bald wieder aufgrund der starken Verfolgung durch die Polizei. Zur Jahreswende 1888/1889 wurde die Sozialdemokratische Arbeiterpartei Österreichs in Hainfeld neu gegründet.

 

Spurensuche: Die Sozialdemokratie in Jeseník

Wie die oben gezeigte Gedenktafel ausweist, gab es bereits 1890 einen Sozialdemokratischen Verein in Freiwaldau/Jeseník. In den Aufzeichnungen der Stadt lässt sich schon im Jahr 1873 ein Arbeiter-Bildungsverein nachweisen. 1919, nach dem 1. Weltkrieg und nach der Gründung der Tschechoslowakei, entstand auch hier eine Ortsgruppe der Deutschen Sozialdemokratischen Arbeiterpartei (DSAP).

 

05.07.2021 in Ortsgruppe Waldkraiburg

Im Zentrum 2021 - Jeseník/Freiwaldau

 

Ausstellungseröffnung mit den Besuchern (li) sowie den KuratorInnen und KünstlerInnen (re)

 

Die Zukunft des Woox-Fabrikgeländes

Die Umgestaltung des Fabrikgeländes der historischen Produktionsstätte der Leinen- und Tischzeug-Fabrikanten Regenhart & Raymann aus dem 19. Jahrhundert soll sich über die nächsten Monate hinziehen. Der tschechische Biologe Jan Albert Sturma und das Münchner Architekten- und Künstlerteam um Thomas Gerstmeier und Merian Teutsch werden bis zum „Finale“ im Sommer2022 das leere Gelände zu einem kreativen Lebensraum transformieren, eingebettet in ein dieses architektonische Ensemble. Familien, Jugendliche u.a. werden durch Umweltworkshops u.ä. in den Gestaltungsprozess über die nächsten Monate eingebunden.

04.07.2021 in Ortsgruppe Waldkraiburg

Im Zentrum 2021 - Jeseník/Freiwaldau

 

Die Lichtinstalationen liesen die Ausstellungseröffnung als solche schon wie ein Kunstwerk erscheinen: Hier fotografiert Christoph Krumpholz den Künstler Martin Zet.

 

IM ZENTRUM - Ausstellungseröffnung

Am Samstag-Abend wurde die Ausstellung mit den Objekten der beteiligten Künstlerinnen und Künstler auf dem Gelände der Woox-Fabrik in Jesenìk/Freiwaldau eröffnet.
 

03.07.2021 in Ortsgruppe Waldkraiburg

Im Zentrum 2021 - Jeseník/Freiwaldau

 

Es ist vollbracht: Christoph Krumpholz mit der Wandergruppe nach der Tour durch das Quellengebiet.

 

ReStart: Träume und Räume, Orte und Wege – Wanderung 2

Auch bei der heutigen künstlerisch angeleiteten Tageswanderung von Jeseník/Freiwaldau nach Lázně Jeseník/Gräfenberg (ca. 15km) wurde per ferngesteuerter Drohne ein Wort in die Landschaft (Karte) geschrieben. Das implizierte Wort lautet PRABÁ, eine Kurzform von PRABÁBA (Urgroßmutter) und steht inmitten eines Quellgrundes mit mindestens 7 Quellen.
 

02.07.2021 in Ortsgruppe Waldkraiburg

Im Zentrum 2021 - Jeseník/Freiwaldau

 

Christoph Krumpolz (li.) mit der Wandergruppe zwischen Jeseník/Freiwaldau und Vapenna/Setzdorf: Mit der Drohne wurde das Geo-Daten-Trecking umgesetzt.

 

ReStart: Träume und Räume, Orte und Wege – Wanderung 1

Das Programm des Festivals, das die Kuratorinnen und Gründerinnen des Festivals Serafine Lindemann   und Zdenka Morávková im Außenbereich von Jeseník und seiner Umgebung verorten, ist nicht statisch an einzelne Orte gebunden, sondern ist als zwei Wanderungen mit einer begleitenden Ausstellung in der Woox-Fabrik konzipiert.
 

02.07.2021 in Ortsgruppe Waldkraiburg

Im Zentrum 2021 - Jeseník/Freiwaldau

 

Brunnen vor dem Rathaus in Jeseník/Freiwaldau

 

Jeseník/Freiwaldau – und fast Zuhause

Christoph Krumpholz nutzt die freie Zeit vor Eröffnung des Festivals „Im Zentrum/ V centru“ um seine eigenen „Träume und Räume, Orte und Wege“ (Motto des Festivals 2021) zu erleben. Sowohl seine Großmutter als auch sein Großvater väterlicherseits sind aus Mikulovice/Niklasdorf, einer Ortschaft etwa 10km nördlich von Freiwaldau. 

01.07.2021 in Ortsgruppe Waldkraiburg

Im Zentrum 2021 - Jeseník/Freiwaldau

 

Das legendäre Boot "Sisy", das Wolfgang Aichner und Thomas Huber bereits vor Jahren über die Alpen zur Biennale in Venedig geschleppt wurde, strandet nun auf dem wellenförmigen Mauerwerk der Wooxx-Fabrik (historische Produktionsstätte der Leinen- und Tischzeug-Fabrikanten Regenhart & Raymann aus dem 19. Jahrhundert).

 

Auf dem Weg ins Altvater-Gebirge/Jeseníky

Christoph Krumpholz von der SG-Ortsgruppe Waldkraiburg ist in Jeseník/Freiwaldau angekommen. Er besucht dort das Festival „Im Zentrum/ V centru“, das unter dem Motto „ReStart: Träume und Räume, Orte und Wege“ steht.

Krumpholz hat auch ein kleines Geschenk der Stadt Waldkraiburg dabei: Ein Bildband für den Bürgermeister der Stadt Jeseník/Freiwaldau. „Der langjährige Bürgermeister Dr. Josef Kriegisch (1966-89) hat nämlich in Freiwaldau das Gymnasium besucht und so eine bleibende Verbindung zwischen unseren Städten geschaffen. Freiwaldau ist ein Teil seiner Lebensgeschichte und uns deshalb bestens bekannt“, so der 2. Bürgermeister Richard Fischer in seiner Grußbotschaft.

29.06.2021 in Landesverband Bayern

Buchvorstellung

 
ISBN: 3835338277 - EAN: 9783835338272

1933-1939 – Die Sudetenkrise und das Ende der Demokratie

aus: Milena Jesenská - Prager Hinterhöfe im Frühling: Feuilletons und Reportagen 1919-1939

Milena Jesenská (1896-1944) stammte aus einer bürgerlichen Prager Familie und zog 1918 nach Wien. Dort begann sie, für die tschechische Zeitung »Tribuna« erste Reportagen über das Leben in Wien zu schreiben und übersetzte sie ins Tschechische. Der erste Teil des Buches „Prager Hinterhöfe im Frühling: Feuilletons und Reportagen 1919-1939“ befasst sich mit dieser Zeit und beschreibt die Lebensumstände in Wien 1919-1924. Ihre Berichte aus dem Wiener Alltag widmen sich vor allem sozialen Ungerechtigkeiten und den armen Bevölkerungsschichten. 1925 kehrte Jesenská als erfolgreiche Journalistin nach Prag zurück. So beschreibt der zweite Teil des Buches das Leben in Prag in den Jahren 1925-1930. Die Prager Zeit als Mode- und Familienfeuilletonistin zeigt einen intensiven Kampf um eine neue Frauenrolle.

Den politischen Höhepunkt bilden die Reportagen aus den Sudetengebieten 1937 bis 1939, die im dritten Teil des Buches abgedruckt sind. Jesenskás unvoreingenommener Blick sieht vor allem diejenigen Deutschen, die als Nichtmitläufer zwischen nationalsozialistischer und tschechischer Front verloren sind.

29.06.2021 in Bundesverband

Vortragsveranstaltung zum Sudetendeutschen Tag 2021

 

"Die Sozialdemokratie in Tschechien und Mitteleuropa - Herausforderungen für das 21. Jahrhundert"

Anlässlich des Sudetendeutschen Tages 2021 bietet die Seliger-Gemeinde eine Vortragsveranstaltung zum Thema "Die Sozialdemokratie in Tschechien und Mitteleuropa - Herausforderungen für das 21. Jahrhundert" am Sonntag, den 18.07.2021 ab 10:15 im Adalbert-Stifter-Saal des Sudetendeutschen Hauses, Hochstr. 8, München, an.

Als Referent konnte der ehemalige Vizepräsident des Europa-Parlaments Libor Rouček, MdEP a.D. gewonnen werden.

17.05.2021 in Bundesverband

Künstlerische Widerspiegelung der Vertreibung 1938

 

Heimatlose Menschen – eine flüchtende Familie aus dem Sudetenland

Das Museum der Stadt Ústí nad Labem/Aussig präsentiert im Rahmen der historischen Ausstellung "Unsere Deutschen" auch die Terrakottaskulptur "Heimatlose Menschen" des Künstlers Břetislav Benda aus dem Jahre 1938. Sie wurde als unmittelbare künstlerische Widerspiegelung der Vertreibung von Tschechen, Juden und deutschen Gegnern des Nationalsozialismus durch Deutsche im Jahr 1938 geschaffen. Der Erlös aus dem Verkauf dieser Keramikskulpturen wurde zur Unterstützung von Flüchtlingen verwendet, die dadurch ihre Heimat verloren haben.

Břetislav Benda (geb. 28.3.1897 in Líšnice bei Milevsko – gest.19.8.1983 in Praha) war einer der bedeutendsten tschechischen Bildhauer des 20. Jahrhunderts. Er unterstützte während des Zweiten Weltkriegs den tschechischen Widerstand.

 

01.05.2021 in Landesverband Bayern

1. Mai 2021

 

Der erste Mai, ein Zukunftsfest

Berauschend schön, voll erhabener Größe ist der Maigedanke. Ein Tag der Menschheit! Ein Tag, an dem wir geistig alle Schranken niederreißen, die Volk von Volk scheiden. Tag der Verbrüderung, Tag der Gemeinschaft! Tag, an dem wir feiern, was einst sein wird.

Was sein wird! Der sozialistische erste Mai ist das einzige Zukunftsfest. Alle anderen Festtage feiern die Vergangenheit, die kirchlichen sowohl wie die weltlichen. Gedenktage sind sie, nicht mehr. Der erste Mai aber ist Festtag der werdenden Menschheit, gefeiert von denen, die sie schaffen wollen und werden, gefeiert von denen, die alle Zukunftshoffnungen an die Erfüllung des Maigedankens knüpfen. …

Die Überklugen, die Eigennützigen, die Kleingläubigen, die Feigen – sie können wohl die Entwicklung hemmen, nicht sie hindern. Was geschichtliche Notwendigkeit ist, das wird doch geschehen. Umso früher, umso rascher, je treuer wir zu unseren Ideen stehen und für sie werben und wirken, für den Gedanken des ersten Mais, für jene Utopie, die Wirklichkeit von morgen ist.

Josef Hofbauer zum 1. Mai 1924 – Maifestschrift der DSAP 1924

26.04.2021 in Regionalgruppe Niederbayern-Oberpfalz

Der Arbeiter-Rad- und Kraftfahrerbund (ARuK)

 

Die deutschen Arbeiter-Radfahrer in der 1. Tschechoslowakischen Republik

 

Wie fast alle Organisationen der sudetendeutschen Sozialdemokratie entstand auch die Arbeiter-Radfahrer-Verbund in der österreichisch-ungarischen Monarchie.

 

Im seit 1908 erscheinenden „Reichsorgan der Arbeiter-Radfahrer Österreichs“, Nr. 99 vom Februar 1924, ist anlässlich des 25. Jahrestages der Verbandsgründung am 4. Dezember 1898 zu lesen, dass „Dr. Czech aus Brünn“ 1899 als Revisor des Verbandsvorstandes gewählt wurde. Am 1. Mai 1899 war der mährisch-schlesische Radfahrerbund mit seinen Ortsgruppen und der Verein aus Brünn dem neuen Bundesverband beigetreten, der dadurch 1409 Mitglieder erreichte.

 

Einen ausführlichen Bericht hierzu können Sie gerna auch abrufen!

Josef-Seliger (1870 - 1920)

Ausstellung

 

Film

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Jahresmotto 2020

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