
Eine neue Heimat in Bayern und der SPD
Oder: die sudetendeutschen Sozialdemokraten nach Vertreibung und Aussiedlung in Bayern
Dienstag, 24.6.2025, 18 Uhr online

Eine neue Heimat in Bayern und der SPD
Oder: die sudetendeutschen Sozialdemokraten nach Vertreibung und Aussiedlung in Bayern
Dienstag, 24.6.2025, 18 Uhr online
Vor 80 Jahren endete der Zweite Weltkrieg, was gleichbedeutend war mit der Befreiung von der menschenverachtenden Tyrannei der Nationalsozialisten. Die Gewalt der Kriege finden oft aber kein Ende mit dem Friedensschluss. Deutsche Minderheiten in Ostmitteleuropa waren so betroffen von Gewalttaten, Vertreibungen und Aussiedlungen. Dies gilt auch für die sudetendeutschen Sozialdemokraten, wobei diese stets zu den entschiedensten Gegnern der Nationalsozialisten gehört hatten. Im Zuge von Vertreibung und Aussiedlung gelangten sie in der Mehrheit nach Bayern. Und hier packten sie an. Sie taten das Beste, um die Not zu lindern und sie machten wieder Politik. 1951 entstand die Seliger-Gemeinde als Nachfolgeorganisation der sudetendeutschen Sozialdemokratie. Zur politischen Heimat wurde aber die bayerische SPD. Wie gelang die Aufnahme und die Teilhabe in der bayerischen Sozialdemokratie? War die Integration der sudetendeutschen Sozialdemokraten eine Erfolgsgeschichte? Wie veränderte sich die bayerische SPD durch den Zuzug neuer Mitglieder?
Diese Fragen diskutieren wir mit dem Historiker Dr. Bastian Vergnon.
Das Gespräch wird moderiert von Christa Naaß, Ko-Bundesvorsitzende der Seliger-Gemeinde.
In der Abendschule zu den Grundlagen der Geschichte der sudetendeutschen Sozialdemokratie wird Dr. Thomas Oellermann über sudetendeutsche Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten sprechen, die halfen, die bayerische Arbeiterwohlfahrt mitaufzubauen.
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