16.11.2022 in Allgemein von Seliger Gemeinde
Elizaveta Shlosberg (r.e) und Alexander Schumski (li.) stellen die Allianz für ein freiheitlich-demokratisches Russland vor und berichten über die russische Opposition in Deutschland
Die weißen Krähen - das andere Russland
Die Allianz für ein freiheitlich-demokratisches Russland stellt sich der Seliger-Gemeinde vor
Der Krieg in der Ukraine stellt eine Zeitenwende dar. Er hinterfragt viele bisherige politische Ansätze und wird noch auf eine lange Zeit die europäische Politik dominieren. Am deutlichsten wird bei diesem Konflikt, dass Russland eine demokratische Erneuerung braucht. Wer kann zu einer Demokratisierung des Landes beitragen? Diese Fragen diskutierte die Seliger-Gemeinde am Seminar-Sontag im evangelischen Bildungs- und Tagungszentrum Bad Alexandersbad im Beisein des stellvertretenden Landrats Wolfgang Kreil mit der Allianz für ein freies und demokratisches Russland, insbesondere mit Elizaveta Shlosberg und Alexander Schumski aus Nürnberg.
16.11.2022 in Allgemein
Nahmen an der Ausstellungseröffnung für die Seliger-Gemeinde teil: (v.l.) Annette Wilkes, Gerti Bock, Walburga Steffan und Lotte Förster (Foto: Peter Friedl)
Flüchtlinge und Vertriebene im Münchener Norden
Zur Ausstellungseröffnung am Dienstag, den 8. November im Haus des Deutschen Ostens in München sprachen Prof. Dr. Andreas Otto Weber, Direktor des Hauses des Deutschen Ostens, und Dr. Falk Bachter, der gemeinsam mit PD Dr. Peter Münch-Heubner die Ausstellung kuratiert hat. Vertreter der Seliger-Gemeinde München-Dachau waren dabei.
11.11.2022 in Allgemein von Seliger Gemeinde
Gab einen Einblick in die Vertriebenengeschichte Koreas: Su Hyun Bea
"Sudetendeutsche und Koreaner – im Schicksal treffen wir uns“
Dr. Thomas Oellermann und Ulrich Miksch im Gespräch mit Su Hyun Bea - Weitere Zusammenarbeit erwünscht
Seine Großeltern lebten im heutigen Nordkorea. Sie besaßen eine Fabrik, wurden nach dem Koreakrieg enteignet, vertrieben und mussten mit zwei Koffern in Südkorea neu anfangen. In diesen beiden Sätzen sind alle Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Vertreibungsgeschichte Koreas und der Sudetendeutschen enthalten. Thomas Oellermann und Ulrich Miksch vertieften dies im Gespräch mit Su Hyun Bea. Ein Blick auf die Unterschiede: Die Vertreibung in Korea war keine ethnische, sondern eine ideologische Säuberung: Kapitalisten hatten im kommunistischen Nordkorea keinen Platz. Ein weiterer Unterschied: die Vertriebenen mussten nicht ins „Ausland“, sondern „nur“ in den Südteil ihres angestammten Heimatlandes. Die Gemeinsamkeiten: Die Vertriebenen kamen mit leeren Händen, waren aber fleißige Leute, die eine große Rolle beim Wirtschaftswunder ihres Landes spielten.
09.11.2022 in Allgemein von Seliger Gemeinde
Die im Licht der Laternen glitzernden Splitter der zerbrochenen Fensterscheiben waren es, die der so genannten "Reichskristallnacht" ihren verharmlosenden Namen gaben. Die nüchterne Bilanz des Terrors: In Deutschland, Österreich und dem Sudetenland gab es mehr als 1000 zerstörte Synagogen und Betstuben, rund 30.000 Verhaftungen sowie etwa 400 jüdische Tote.
November 1938 - die "Kristallnacht" im Sudetenland
In der Nacht vom 9. auf den 10. November gedenken wir der so genannte Reichskristallnacht 1938. In ganz Deutschland brannten die Synagogen; jüdische Häuser und Geschäfte wurden überfallen und geplündert, zehntausende Juden verhaftet, hunderte ermordet oder in den Tod getrieben. Kaum einen Monat nach der Unterzeichnung des Münchener Abkommens und der Besetzung des Sudetenlandes, ereignete sich die „Kristallnacht“ auch im Sudetenland. Ausgrenzung und Unterdrückung der jüdischen Bevölkerung steigerte sich erstmals offen zu systematischer Gewalt. Und das auch in den Sudetengebieten.
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09.11.2022 in Allgemein von Seliger Gemeinde
Christine Roth (re.) erzählt im Beisein ihrer Mutter Christine Haschek (Mitte) im Gespräch mit Ulrich Miksch (li.) über ihren Vater Willi Haschek.
Erinnerungen an Willi Haschek
Christine Roth erzählt über ihren Vater - Nicht spurlos aus der Geschichte verschwinden
Beim Jahresseminar 2022 der Seliger-Gemeinde in Bad Alexandersbad berichtete Christine Roth, den Mitgliedern bekannt durch ihre Mitarbeit in der Redaktion der „Brücke“, im Erzähl-Café über die Erinnerungen an ihren Vater Willi Haschek. Moderator Ulrich Miksch sprach mit Christine Roth über die Broschüre „Was bleibt“, die sie über das Leben ihrer Großeltern und Eltern zusammengestellt hat und hierin die Geschichte von der DASP zur Seliger-Gemeinde mit vielen persönlichen Erlebnissen, Geschichten, alten Bildern und historischen Dokumenten erzählt.
08.11.2022 in Allgemein von Seliger Gemeinde
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Albrecht Schläger spricht über Ernst Paul
"Sudetendeutscher Sozialdemokrat und Europäer – aus dem politischen Wirken Ernst Pauls"
Albrecht Schläger MdL a.D. und Präsidiumsmitgied er Seliger-Gemeinde erinnerte in der Bundesversammlung am Samstag im evangelischen Bildungs- und Tagungszentrum Bad Alexandersbad an den sudetendeutschen Sozialdemokraten Ernst Paul.
Geboren in Steinsdorf bei Bodenbach machte Ernst Paul eine Schriftsetzerlehre, die er 1915 abschloss. Bereits 1912 tritt er dem Verband der jugendlichen Arbeiter Österreichs bei. Im Ersten Weltkrieg wird er im Oktober 1915 eingezogen und kämpfte ab 1916 an der italienischen Front, in Galizien und der Bukowina. Seit ihrer Gründung 1919 ist Paul dann Mitglied der Deutschen Sozialdemokratischen Arbeiterpartei in der 1. Tschechischen Republik (DSAP), besuchte die Parteischule in Bodenbach und arbeitete im Stab um Josef Seliger mit. 1920 lebte er in Teplitz-Schönau und traf dort schon auf Wenzel Jaksch. 1922 heiratete er Gisela Paul, geborene Hübner (1898-1987), die Ehe blieb kinderlos. Ihr Vermögen wurde der Grundstock der Ernst- und Gisela-Paul-Stiftung der Seliger-Gemeinde, die noch heute wichtige Publikationsvorhaben zur Geschichte der sudetendeutschen Sozialdemokratie fördert.
07.11.2022 in Allgemein von Seliger Gemeinde
Ulrich Miksch moderiert im Format „Lorem ipsum“ die Erzählung über eine sozialdemokratische Familie in Aussig, die Vertreibung, die Ausnahmen für Antifaschisten und das Ankommen in der neuen Heimat.
Bei uns war‘s anders
Josef Ullrich erinnert in seinem Büchlein „Bei uns war´s anders“ an das Kriegsende im Sudetenland, die Flucht und Integration in Frankfurt am Main.
„In meiner Familie gab es keine Nazis. Widerstand wurde geleistet, wo er möglich war. Auch unsere Ausreise respektive Vertreibung aus der damaligen Tschechoslowakei verlief anders als bei den meisten Sudetendeutschen. Uns blieb der Transport in Viehwaggons mit 40 Kilo Handgepäck und die Massenunterkünfte in Flüchtlingslagern, wie es viele erleben mussten, erspart“.
06.11.2022 in Allgemein von Seliger Gemeinde
Als Neumitglieder bei ihrer ersten Bundesversammlung konnten von den Bundesvorsitzenden Helena Päßler (li.) und Christa Naaß (re.) mit einer roten Nelke begrüßt werden: Josef Ullrich (2.v.li.), Matthias Dornhuber (Mitte) und Renata Herrmann (2.v.re.)
06.11.2022 in Allgemein von Seliger Gemeinde
Bekamen zu ihrem runden/halbrunden Geburtstag von den Bundesvorsitzenden Helena Päßler (li.) und Christa Naaß (re.) eine rote Nelke: Ilko Kessler (Mitte), Renate Immisch (5.v.re.), Rosi Hofmann (5.v.li.), Waldemar Deischl (4.v.li.), Manfred Weiler, Jörg Nürnberger, MdB, Anita Berek (3.v.li.), Monika Motyčková (4.v.re.), Thomas Oellermann (3.v.re.), Christine Roth (2.v.li.), Karin Hagendorn (2.v.re.), Albrecht Schläger – und die besten Grüße an Olga Sippl zum 102. Geburtstag.
06.11.2022 in Allgemein von Seliger Gemeinde
Bekamen für ihre langjährige Mitgliedschaft von den Bundesvorsitzenden Helena Päßler (li.) und Christa Naaß (re.) eine rote Nelke: Klaus Adelt, MdL, Jörg Nürnberger, MdB, Ingrid Sauer (2.v.li.)(5 Jahre) - Rainer Pasta (3.v.li.), Christine Roth (4.v.li.), Jason Wirth (5.v.li.) (10 Jahre) - Roland Hilgart (6.v.re), Gerhard Krause (5.v.re), Ulrich Miksch (4.v.re), Thomas Oellermann, (2.v.re), Helena Päßler (li.) (15 Jahre) und Herbert Schlumperger (2.v.re) (30 Jahre)
06.11.2022 in Allgemein von Seliger Gemeinde
Ein Geschenkkorb für den scheidenden Bundesvorsitzenden Dr. Helmut Eikam (Mitte) - überreicht von (v.l.) Matthias Dornhuber, stellv. Landesvorsitzender der BayernSPD, der neuen Bundesvorsitzenden Christa Naaß, der amtierenden Bundesvorsitzenden Helena Päßler und Laudator Libur Rouček (Foto: Christine Roth)
Wechsel der Bundesspitze: Christa Naaß folgt auf Dr. Helmut Eikam
Respekt statt Revanchismus – Beitragserhöhung von 10 auf 15 Euro beschlossen
Anlässlich des Jahresseminars vom 28. bis 30. Oktober im evangelischen Bildungs- und Tagungszentrum Bad Alexandersbad hielt die Seliger-Gemeinde ihre jährliche Bundesversammlung unter Beisein von Bürgermeisterin Anita Berek, Klaus Adelt, MdL und Matthias Dornhuber, dem stellvertretenden Landesvorsitzenden der BayernSPD ab. Die Delegierten der Landesverbände hatten über eine Beitragserhöhung zu entscheiden und gab es viel zu besprechen.
05.11.2022 in Allgemein von Seliger Gemeinde
Diskutierten über Europas Weg nach Kiew: Jörg Nürnberger MdB (2.v.li.), Libor Rouček MdEP a.D. (2.v.re.) mit den Moderatoren Christa Naaß MdL a.D. (li) und Thomas Oellermann (re.)
Das Ende der Illusion
Alexandersbader Forum befasste sich mit "Europas Weg nach Kiew – Deutsche und Tschechen in der Europäischen Union"
Das Jahresseminar 2022 der Seliger-Gemeinde vom 28. - 30. Oktober 2022 im evangelischen Bildungs- und Tagungszentrum Bad Alexandersbad stand unter dem Titel "Deutschland und Tschechien gemeinsam stark in schwierigen Zeiten". Mit fast 80 Personen war das Seminar sehrt gut besucht und die Teilnehmer konnten ein wunderschönes Herbstwochenende mit äußerst interessanten Programmpunkten genießen. Höhepunkt der Veranstaltung war, wie seit vielen Jahren, das Alexandersbader Forum. Ein Diskussionsformat, das sich mit aktuellen gesellschaftspolitischen Themen im deutsch-tschechischen Dialog befasst. Zum Thema "Europas Weg nach Kiew – Deutsche und Tschechen in der Europäischen Union" diskutierten der Bundestagsabgeordnete Jörg Nürnberger (SPD) mit dem ehemaligen tschechischen Europa-Abgeordneten und Ko-Vorsitzenden des Deutsch-Tschechischen Gesprächsforums, Libor Rouček.
05.11.2022 in Allgemein von Seliger Gemeinde
In seiner letzten Amtshandlung wählte der scheidende Stiftungsbeirat zwei neue Mitglieder: (v.l.) Stiftungsvorstand Hans Tomani, die bisherigen Stiftungsbeiratsvorsitzenden Dr. Siegfried Träger und Helmut Letfuß, Stiftungsbeirat Dr. Helmut Eikam und stellvertretender Stiftungsvorstand Rainer Pasta
Generationenwechsel im Stiftungsbeirat
Dr. Siegfried Träger und Helmut Letfuß scheiden aus – Umwandlung in eine Verbrauchsstiftung steht bevor
Am 29. Oktober 2022, anlässlich des Jahresseminars der Seliger-Gemeinde, bestätigte die Ernst und Gisela Paul-Stiftung ihre neue Führungsspitze für die kommenden drei Jahre. Da Helmut Letfuß als Stiftungsbeiratsvorsitzender und Dr. Siegfried Träger als sein Stellvertreter um ihre Abberufung baten, musste das Gremium in seiner letzten Amtshandlung zwei neue Mitglieder in den Stiftungsrat berufen. Hierzu bereit erklärt hatten sich Dr. Thomas Oellermann aus Prag und Peter Schmid-Rannetsperger aus Waldkraiburg.
04.11.2022 in Allgemein von Seliger Gemeinde
Die Teilnehmer des Seminars quittierten die interessanten und höchst informativen Beiträge mit entsprechendem Applaus (Foto: Christine Roth)
"Deutschland und Tschechien gemeinsam stark in schwierigen Zeiten"
Jahresseminar der Seliger-Gemeinde vom 28. bis 30. Oktober in Bad Alexandersbad - Die Teilnehmer erlebten viele interessante Programmpunkte bei wunderbarem Herbstwetter
Das Jahresseminar der Seliger-Gemeinde 2022, das mit gut 70 Personen sehrt gut besucht war, startet am Freitagabend mit dem Bericht von Helena Päßler zur Ukrainehilfe. Die Bundesvorsitzende bedankte sich bei den Mitgliedern, die es durch ihre großzügige Spende ermöglich hatten, dass dem Kinderkrankenhaus sowie dem Waisenhaus in Dnipro geholfen werden konnten. Neben Medikamenten für das Krankenhaus waren es vor allem Powerbanks für die Kinder im Waisenhaus, mit denen sie auch bei Stromausfall den Kontakt zu ihren Familien halten konnten. Auch bei diesem Seminar wurde der Krieg in der Ukraine in mehreren Programmpunkten thematisiert und eine Handsammlung zur Ukrainehilfe durchgeführt.
31.10.2022 in Allgemein von Seliger Gemeinde
Noch bis zum 7. November gibt es im virtuellen Ausstellungsraum der Prager Friedrich-Ebert-Stiftung eine kleine Ausstellung zum sudetendeutschen sozialdemokratischen Grafiker Georg Hans Trapp, der vor 45 Jahren in Schweden starb.

75 Jahre Seliger-Gemeinde e.V.
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