20.11.2017 in ?

Zukunft der SPD - Regionalkonferenz Bayern

 

Unser Mitglied Francesco Abate mit dem Bundesvorsitzenden der Seliger-Gemeinde Albrecht Schläger, MdL a.D., auf der Regionalkonferenz der SPD in Nürnberg #SPDerneuern

 
Zukunft der SPD - Regionalkonferenz Bayern

Beeindruckende Regionalkonferenz der SPD in Nürnberg unter dem Motto #SPDerneuern mit unserem Bundesvorsitzenden Martin Schulz, MdB, der Landesvorsitzenden Natascha Kohnen, MdL, und BayernSPD-Generalsekretär Uli Grötsch, MdB. In mehreren Gesprächsrunden konnten fast alle der rund 800 Teilnehmer ihre Ideen für die Zukunft der SPD einbringen. Schön, auf diesen Veranstaltungen stets gute Freunde zu treffen, wie den Bundesvorsitzenden der Seliger Gemeinde, Albrecht Schläger, den Bayreuther Stadtverbandsvorsitzenden und Landtagskandidaten Halil Tasdelen, seinen Bruder Arif Tasdelen, MdL, unsere schwäbische Bezirksvorsitzende Ulli Bahr, MdB, und unseren langjährigen Landesvorsitzenden und Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesbauministerium, Florian Pronold, MdB.

19.11.2017 in ?

Jahresseminar 2017 - VII

 

" Wunsiedel - ist bunt, nicht braun"

Eine Stadt wehrt sich gegen Neonazis  - Beispielhafte Antworten für alle Kommunen

Karl-Willi Beck, Wunsiedels Bürgermeister, Nebenerwerbs-Landwirt, 1,99 Meter groß und knapp über 60, ist eine imposante Persönlichkeit. Seine dritte Amtszeit dauert noch bis 2020 an. In gut einer halben Stunde stellte Beck seine ganz persönlichen Erfahrungen im Umgang mit Neonazis und ihren Aufmärschen vor. Besonders geprägt haben ihn die Rudolf-Heß-Gedenkmärsche, die der Stadt ungewollt weltweite Aufmerksamkeit bescherten. „Das hat natürlich eine Riesen-Entwicklung genommen“, stellte er zu Beginn seines unterhaltsamen Vortrags klar. Karl-Willi Beck sprang für Martin Becher ein, der als Geschäftsführer des Bayerischen Bündnisses für Toleranz in Bad Alexandersbad referieren sollte. Becher musste aus privaten Gründen absagen, Beck füllte die Lücke mehr als aus. Der Wunsiedeler Bürgermeister hat Erfahrung im Protest gegen rechtsextreme Aufmärsche. Er ermuntert alle demokratisch gesinnten Kräfte, sich vereint zu wehren – und nicht nachzulassen.

 

09.11.2017 in ?

November 1938 - die "Kristallnacht" im Sudetenland

 

Die im Licht der Laternen glitzernden Splitter der zerbrochenen Fensterscheiben waren es, die der so genannten "Reichskristallnacht" ihren verharmlosenden Namen gaben. Die nüchterne Bilanz des Terrors: In Deutschland, Österreich und dem Sudetenland gab es mehr als 1000 zerstörte Synagogen und Betstuben, rund 30.000 Verhaftungen sowie etwa 400 jüdische Tote.

 

Der Terror kommt ins Sudetenland

Die Kristallnacht offenbarte die Brutalität des NS-Regimes

In der Nacht vom 9. auf den 10. November gedenken wir der so genannte Reichskristallnacht 1938. In ganz Deutschland brannten die Synagogen; jüdische Häuser und Geschäfte wurden überfallen und geplündert, zehntausende Juden verhaftet, hunderte ermordet oder in den Tod getrieben. Kaum einen Monat nach der Unterzeichnung des Münchener Abkommens und der Besetzung des Sudetenlandes, ereignete sich die „Kristallnacht“ auch im Sudetenland. Ausgrenzung und Unterdrückung der jüdischen Bevölkerung steigerte sich erstmals offen zu systematischer Gewalt. Und das auch in den Sudetengebieten.

06.11.2017 in ?

Projekt "Spurensuche"

 

Trafen sich in Winterberg/Vimperk zu einem ersten Gespräch zur Aktion „Spurensuche“: (v.li.) Rainer Pasta und Mgr. Roman Hajník

Sondierungsgespräch in Winterberg/Vimperk

Netzwerk engagierter Heimatforscher unterstützt die Seliger Gemeinde - Vorstandsbeschluss sieht Beteiligung der Jugend zwingend vor

Die Regionalgruppe Niederbayern-Oberpfalz hat es sich zum Ziel gemacht, die Spuren der sozialdemokratischen Sudetendeutschen im bayerisch-tschechischen Grenzgebiet zu erforschen. Die engsten Verbindungen und damit die meisten Zusammenkünfte der Seliger Gemeinde mit den tschechischen Nachbarn gibt es in Nordböhmen und der Stadt Brünn. Von hier stammten auch die Vorsitzenden Josef Seliger, Dr. Ludwig Czech, und Wenzel Jaksch.

05.11.2017 in ?

Jahresseminar 2017 - VI

 

Mgr. Petr Schlesinger, Sekretär des Klubs der für die ČSSD gewählten Oberbürgermeister und Bürgermeister, informierte in einem Workshop über die kommunalpolitischen Voraussetzungen in Tschechien

 

„Eine schwere und mühevolle, aber auch spannende Aufgabe“

Zur Lage der tschechischen Kommunen - Reformen sind dringend notwendig

Mgr. Petr Schlesinger, Sekretär des Klubs der für die ČSSD gewählten Oberbürgermeister und Bürgermeister, setzte sich in seinem Beitrag mit der aktuellen Lage der Kommunen in Tschechien auseinander. Aus einem breiten Bündel der gegenwärtigen kommunalen Probleme in Tschechien wählte er drei zentrale Fragen aus, die, seiner Meinung nach, die größten Herausforderungen für die tschechischen Städte und Gemeinden darstellen: die enorme Anzahl der Kommunen, ihre allgemeine rechtliche Unsicherheit und die mangelhafte finanzielle Ausstattung der Städte und Gemeinden.

 

 

05.11.2017 in ?

Jahresseminar 2017 - V

 

Generalkonsulin Kristina Larischová unterschreibt als erste die Unterstützerliste unserer Europa-Proklamation

 

„Gute Beziehungen sind keine Selbstverständlichkeit.“

Die neue Generalkonsulin der tschechischen Republik in München, Kristina Larischová, spricht bei der Bundesversammlung der Seliger-Gemeinde

 

Die neue Generalkonsulin sieht eine große Offenheit für Tschechien in Bayern. Doch zugleich warnt sie: „Man darf das gute Niveau der Beziehungen nicht als Selbstverständlichkeit ansehen“, so Kristina Larischová in ihrem Grußwort zur Bundesversammlung. Sie freue sich auf die wichtige Zusammenarbeit mit der Seliger-Gemein­de und bot ihre Unterstützung für die laufenden und geplanten Projekte an.

 

02.11.2017 in ?

Jahresseminar 2017 - IV

 

 

Einblicke in die politische Lage in Tschechien

 

Das Jahresseminar der Seliger-Gemeinde in Bad Alexandersbadstand unter dem Motto „Die deutsch-tschechische Zusammenarbeit und ihre Auswirkung auf Europa.“

 

Gleich mit drei Referenten aus dem Nachbarland wartete das Programm dieses Jahr auf. Der ehemaligen Vizepräsidenten des Europaparlamentes Libor Rouček stellte die Deutsch-Tschechische Erklärung von 1997 in den Mittelpunkt seiner Ausführungen und berichtete zur aktuellen politischen Lage.


 

01.11.2017 in ?

Jahresseminar 2017 - III

 
Wenn der Mann auch fällt ... Holzschnitt von G.H. Trapp

Georg Hans Trapp (1900-1977) – seine unbekannten Zeichnungen

Adam Stupp und Thomas Oellermann stellen den Künstler und sein Werk vor

Am 15. Mai 2017 hat Adam Stupp die 90 erreicht, was ihn aber nicht daran hinderte, in unnachahmlicher Weise und beeindruckend seinen Beitrag in der Seliger-Gemeinde zu präsentieren: Hier ein Filmausschnitt dazu.

 

31.10.2017 in ?

Jahresseminar 2017 - II

 

Noch als Student begann Hartmut Krug (li., hier mit Ulrich Miksch im Gespräch) ab 1986auch mit eigenen politkritischen Liedern und Texten aufzutreten. Die DDR-Tabuthemen, die er in seinen Liedern verarbeitete, führten ab 1988 zu Auftrittsverbot Kündigung am Theater sowie Bespitzelung durch die Stasi. Krug ging nach dem Mauerfall auf Reisen: Frankreich, Niederlande, Ukraine, Portugal und Brasilien. Mit dem nötigen Abstand lässt er heute die großen Themen, wie deutsche Identität, Bleiben und Abwandern, Krieg und Frieden, Gewalt unter Jugendlichen und gegen Ausländer, Kaufen und Ausverkauf in seine Lieder einziehen und übersetzt sie in die Alltagskultur des wiedervereinigten Deutschlands. Das Ergebnis sind zahlreiche Gedichte und neue Lieder.

 

„Eine Kugel für Heydrich“

Hartmut Krug  spielt Wenzel Jaksch

 

Thomas Oellermann präsentierte im Rahmen des Jahresseminars der Seliger-Gemeinde den Film „Eine Kugel für Heydrich“ (2013). Die TV-Serie das „Tschechische Jahrhundert“ beleuchtet die Schlüsselmomente der modernen Geschichte seit der Gründung der Tschechoslowakischen Republik im Jahr 1918 bis zu ihrer Auflösung 1992. In dem Film spielt Hartmut Krug  Wenzel Jaksch. Krug der in verschiedenen tschechischen Bühnen- und Filmproduktionen mitgewirkt hat, wurde damit einem breiten Publikum bekannt.

 

31.10.2017 in ?

Jahresseminar 2017 - I

 

Brückenbauer in Europa

 

Jahresseminar der Seliger-Gemeinde 2017

Vom 27. bis 29. Oktober 2017 hielt der Seliger-Gemeinde-Bundesverband unter dem Motto „Die deutsch-tschechische Zusammenarbeit und ihre Auswirkung auf Europa.“ Ihr Jahresseminar in Bad Alexandersbad ab.

30.10.2017 in ?

Seliger-Gemeinde hat noch 18 Mitglieder in Schweden

 

Bericht der Seliger-Gemeinde Schweden, vorgetragen von Peter Krywult

 

Lillemor und Peter Krywult aus Järfälla als Delegierte bei der Bundesversammlung 2017  

Peter Krywult übermittelte die Grüße der 18 Mitglieder der Seliger-Gemeinde in Schweden und erinnerte zu Beginn seines Berichts an Otto Seidl, der 1938 mit 20 Freunden in einem Boot im Hafen von Stockholm auf der Flucht vor den Nazis angekommen ist. Mit gemischten Gefühlen verfolge er, so Krywult, die politische Situation in Deutschland. 2018 würden in Schweden Reichstagswahlen abgehalten und er hoffe, dass die linke Regierung trotz der gespannten Stimmung angesichts der Flüchtlingsaufnahme bestehen könne.

 

30.10.2017 in ?

Die Seliger-Gemeinde Österreich bei der Bundesversammlung 2017

 

Bundesvorsitzender Dr. Helmut Eikam (2.v.li.) mit der österreichischen Delegation unter Leitung des Vorsitzenden Leo Zahel (re.), Marianne Hagenhofer, NR a.D. (li.), Gerda Neudecker (3.v.li.), Dieter Seliger (3.v.re.) sowie Volkmar Harwanegg, LAbg.GR.a.D. (2.v.re.).

Chronik „60 Jahre SG Österreich“ in Arbeit -  Aufruf des Vorsitzenden Leo Zahel

Vorsitzender Leo Zahel übermittelte zuerst die besten Freundschaftsgrüße der Genossinnen Jetti Taussig und Poldi Pfoch, die aus gesundheitlichen Gründen nicht teilnehmen könnten.

30.10.2017 in ?

Bundesversammlung der Seliger Gemeinde am 28. Oktober 2017

 

Berichte, Neuwahlen und Ehrungen - Landesgruppe Bayern wieder stark vertreten

Die diesjährige Bundesversammlung war wieder in ein sehr beeindruckendes Jahresseminar in Bad Alexandersbad eingebunden. Bei den Neuwahlen wurden die beiden Bundesvorsitzenden Albrecht Schläger, MdL a.D. und Dr. Helmut Eikam in ihren Ämtern bestätigt, ebenso wie die weiteren Präsidiumsmitglieder Erni Bernhardt (Nord-West/Berlin), Helena Päßler (Hessen) und Helmut Letfuß (Baden-Württemberg). Die Delegation des Landesverbandes Bayern war mit 36 Delegierten vertreten und stellte unter den 73 Delegierten die Mehrheit.

21.10.2017 in ?

Jahresseminar 2017 und Bundesversammlung mit Neuwahlen

 

Einladung

zum

Jahresseminar

und zur

Bundesversammlung mit Neuwahlen

am 27.-29.10.2017

im Evangelischen Bildungszentrum Bad Alexandersbad
 

Vom 27. bis 29. Oktober 2017 versammelt sich die Seliger- Gemeinde unter dem Motto: „Die deutsch-tschechische Zusammenarbeit und ihre Auswirkung auf Europa.“ wieder in Bad Alexandersbad.

Neben den organisatorischen Notwendigkeiten, wozu in diesem Jahr auch Neuwahlen gehören, wartet das Programm mit einigen Schmankerln auf.

So werden wir am Freitagabend den Film über die Tschechoslowakische Arbeiterolympiade von 1934 sehen mit einer Rede von Ludwig Czech, anschließend wird der Maler Georg Hans Trapp (1900-1977) und seine unbekannten Zeichnungen durch Adam Stupp und Thomas Oellermann vorgestellt.

Am Samstag werden wir den Film „Eine Kugel für Heydrich“ sehen, in dem der deutsche Schauspieler Hartmut Krug Wenzel Jaksch spielt, Hartmut Krug wird anschließend mit uns sprechen.

Als Referenten können wir aus Tschechien Libor Rouček begrüßen, der über die Deutsch-Tschechische Erklärung von 1997 reden wird, aber auch Petr Schlesinger vom Klub der für die ČSSD gewählten Bürgermeister und Tomas Malinek, Doktorand an der Karls-Universität in Prag, der uns über die ČSSR in der Außenpolitik der SPD 1973-1990 informieren wird.

Alle Mitglieder sind herzlich eingeladen unser Jahresseminar zu besuchen und wieder Anregungen mitzunehmen für sich selbst und ihre Arbeit bei der deutsch-tschechischen Verständigung.

Nähere Auskünfte in der Bundesgeschäftsstelle:
Oberanger 38, 80331 München, Tel.: 089/597930, Email: sg-bv@seliger-gemeinde.de

 

27.09.2017 in ?

Plädoyer für ein starkes Europa

 
Text: Schrobenhausener Zeitung vom 20.09.2017 / kx

Die gemeinschaftliche europäische Politik habe zu einer in der Geschichte nie da gewesenen Friedensperiode von mittlerweile 72 Jahren geführt, erklärte Helmut Eikam in seinem Referat.

 

Vortrag vor einem Kreis politisch Interessierter

Helmut Eikam holte in einem historischen Schwung aus und beschrieb, wie in den Jahren nach Kriegsende besonders in der jungen Generation die Begeisterung für ein gemeinsames Europa so groß war, dass die Schranken an den Grenzübergängen niedergerissen wurden. Er beschrieb den Beginn der europäischen Einigung mit den Römischen Verträgen, mit denen es insbesondere gelungen sei, eine so enge wirtschaftliche Verflechtung herzustellen.

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