27.07.2021 in ?
Abschlusskonzert des Projektes „Lebendiges Grenzland“ im Saal des ehemaligen Hotels Lesní Mlýn/Waldmühle
Musik heilt und versöhnt
Teilnehmer der Marienbader Gespräche 2021 informierten sich über das Projekt „Lebendiges Grenzland“
Der Programmpunkt „Geschichte-Gegenwart – Musik verbindet“ passte sehr gut in die Marienbader Gespräche 2021, die unter dem Motto „Vertreibung – Ein Zukunftsthema? Geschichte – Gegenwart – Perspektiven“ stand. Dazu entführte die Tagungsleiterin Christa Naaß die Teilnehmer aus dem luxuriösen Casino des Hotels Nové láznĕ auf die Baustelle des gerade renovierten ehemaligen Hotels Waldmühle/ Lesní Mlýn.
27.07.2021 in ?
Die Vorstandsvorsitzenden der Ernst und Gisela Paul-Stiftung Hans Tomani (li.) und Rainer Pasta (re.) im Gespräch mit der Ko-Bundesvorsitzenden der Seliger-Gemeinde Helena Päßler (Mitte)
Stiftungsreform eröffnet neue Möglichkeiten
Kinder- oder Jugendbuch-Projekt in Aussicht gestellt – aber weiterhin verantwortungsvollen Umgang mit Stiftungsgeldern versprochen
Am Rande der Marienbader Gespräche des Sudetendeutschen Rates am vergangenen Wochenende in Mariánské láznĕ/Marienbad trafen sich die Vorstandsvorsitzenden der Ernst und Gisela Paul-Stiftung Hans Tomani und Rainer Pasta zu einem Arbeitsgespräch. In der Lobby des Hotels Nové láznĕ gesellte sich auch die Ko-Bundesvorsitzende der Seliger-Gemeinde Helena Päßler dazu und ließ sich über die Ergebnisse der Stiftungsreform informieren.
26.07.2021 in Allgemein von Seliger Gemeinde
Die Marienbader Gespräche 2021 fanden im Casino des Hotels Novĕ Láznĕ statt. Berühmte Philosophen, Komponisten und selbst die Königshäuser Europas zog es schon in dieses prächtige Hotel.
Die Vertreibung — ein Zukunftsthema?
Gemeinsame Geschichtsaufarbeitung als Basis eines neuen Miteinander – Rückschläge in Corona-Zeiten
Der Sudetendeutsche Rat e.V. veranstaltete vom 23. — 25. Juli 2021 in Marienbad sein Deutsch-Tschechisches Seminar, das unter dem Namen „Marienbader Gespräche“ bekannt ist. Die diesjährige Tagung stand unter dem Motto „Die Vertreibung — ein Zukunftsthema? Geschichte — Gegenwart — Perspektiven". Das Tagungsprogramm, das vorwiegend im ehemaligen Casino des Hotels Novĕ Láznĕ abgewickelt wurde. Beinhaltete eine Reihe von sehr interessanten Vorträgen und Veranstaltungen. Die Seliger-Gemeinde spielte auch dieses Jahr mit einer Reihe von Auftritten ihrer Mitglieder dabei eine bedeutende Rolle.
26.07.2021 in ?
Ein berührendes Erlebnis
Schon als Kind und auch als Jugendliche habe ich am Sudetendeutschen Tag teilgenommen. Zuerst mit meiner Mutter und dann auch allein oder mit Bekannten. Immer habe ich gerne beim Volkstumsabend mitgesungen und -getanzt.
19.07.2021 in Allgemein von Seliger Gemeinde
"Die Sozialdemokratie in Tschechien und Mitteleuropa"
Libor Rouček, ehemaliger Vizepräsident des Europäischen Parlaments und Ko-Vorsitzender des Deutsch-Tschech. Gesprächsforums sprach im Rahmen des Sudetendeutschen Tages bei einer Veranstaltung der Seliger-Gemeinde.
19.07.2021 in Allgemein von Seliger Gemeinde
Der ehemalige tschechische Kulturminister Daniel Herman (3.v.li.) bekam im Rahmen des Sudetendeutschen Tages im Gasteig in München den Europäischen Karls-Preis verliehen.
Christa Naaß (3.v.re.), Präsidentin der Bundesversammlung der Sudetendeutschen und Generalsekretärin des Sudetendeutschen Rates gratulierte ebenso wie der Bundesvorsitzende der Seliger-Gemeinde Dr. Helmut Eikam (2.v.li.).
13.07.2021 in ?
Rita-Hagl-Kehl, Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz, in der Ressort auch das Stiftungsrecht fällt, informierte die Vorsitzenden der Ernst und Gisela Paul-Stiftung über die Eckpunkte der nun beschlossenen Stiftungsrechtsreform.
Stiftungsrechtsreform verabschiedet
Neues Stiftungsrecht eröffnet auch für die Ernst und Gisela Paul-Stiftung neue Gestaltungsmöglichkeiten
Nach jahrelangen Vorarbeiten der Bund-Länder-Arbeitsgruppe, ist es der Regierungskoalition gelungen, noch in dieser Legislaturperiode, am 24. Juni 2021 ein gelungenes Konzept für ein Stiftungsrecht des 21. Jahrhunderts zu verabschieden.
10.07.2021 in ?
Das ehemalige Schulhaus in Kolnovice/Kohlsdorf
Ein Schritt in die richtige Richtung
die häuser am holunder tun dir leid
all ihre wunden möchtest du verbinden
nacht ist´s in den höfen duften die linden
wie eine ratte nagt am putz die zeit
(Gedicht von Jan Skácel)
Anlässlich seines Besuches in Freiwaldau besuchte Christoph Krumpholz auch die Heimat seiner Familie: Kolnovice/Kohlsdorf bei Niklasdorf, 200m von der polnischen Grenze entfernt.
In der Ortschaft war sein Urgroßvater, Johann Krumpholz, Oberlehrer und sein Großvater mit seinen drei Geschwistern geboren worden. Auf dem Friedhof in Niklasdorf hatte das Familiengrab den Kommunismus überlebt, wurde aber Anfang der 90er Jahre, wie fast alle deutschen Gräber, entfernt.
10.07.2021 in Adventskalender
Gedenktafel in Jeseník/Freiwaldau: Das Gründungsjahr 1890 für die Sozialdemokratische Partei in Freiwaldau ist bemerkenswert – auch wenn es sich hier keinesfalls um die DSAP handeln kann, da diese erst nach dem 1. Weltkrieg 1919 nach der Gründung der Tschechoslowakei entstand.
Vorläufer der Partei war die bereits im Jahre 1863 in Asch, im nordwestlichsten Zipfel Böhmens, als Sektion des Allgemeinen Deutschen Arbeitervereins gegründete Arbeitervereinigung, die erste sozialdemokratische Organisation im Kaiserreich Österreich. Die Sozialdemokratie zerfiel schon bald wieder aufgrund der starken Verfolgung durch die Polizei. Zur Jahreswende 1888/1889 wurde die Sozialdemokratische Arbeiterpartei Österreichs in Hainfeld neu gegründet.
Spurensuche: Die Sozialdemokratie in Jeseník
Wie die oben gezeigte Gedenktafel ausweist, gab es bereits 1890 einen Sozialdemokratischen Verein in Freiwaldau/Jeseník. In den Aufzeichnungen der Stadt lässt sich schon im Jahr 1873 ein Arbeiter-Bildungsverein nachweisen. 1919, nach dem 1. Weltkrieg und nach der Gründung der Tschechoslowakei, entstand auch hier eine Ortsgruppe der Deutschen Sozialdemokratischen Arbeiterpartei (DSAP).
05.07.2021 in ?
Ausstellungseröffnung mit den Besuchern (li) sowie den KuratorInnen und KünstlerInnen (re)
Die Zukunft des Woox-Fabrikgeländes
Die Umgestaltung des Fabrikgeländes der historischen Produktionsstätte der Leinen- und Tischzeug-Fabrikanten Regenhart & Raymann aus dem 19. Jahrhundert soll sich über die nächsten Monate hinziehen. Der tschechische Biologe Jan Albert Sturma und das Münchner Architekten- und Künstlerteam um Thomas Gerstmeier und Merian Teutsch werden bis zum „Finale“ im Sommer2022 das leere Gelände zu einem kreativen Lebensraum transformieren, eingebettet in ein dieses architektonische Ensemble. Familien, Jugendliche u.a. werden durch Umweltworkshops u.ä. in den Gestaltungsprozess über die nächsten Monate eingebunden.
04.07.2021 in ?
Die Lichtinstalationen liesen die Ausstellungseröffnung als solche schon wie ein Kunstwerk erscheinen: Hier fotografiert Christoph Krumpholz den Künstler Martin Zet.
IM ZENTRUM - Ausstellungseröffnung
Am Samstag-Abend wurde die Ausstellung mit den Objekten der beteiligten Künstlerinnen und Künstler auf dem Gelände der Woox-Fabrik in Jesenìk/Freiwaldau eröffnet.
03.07.2021 in ?
Es ist vollbracht: Christoph Krumpholz mit der Wandergruppe nach der Tour durch das Quellengebiet.
ReStart: Träume und Räume, Orte und Wege – Wanderung 2
Auch bei der heutigen künstlerisch angeleiteten Tageswanderung von Jeseník/Freiwaldau nach Lázně Jeseník/Gräfenberg (ca. 15km) wurde per ferngesteuerter Drohne ein Wort in die Landschaft (Karte) geschrieben. Das implizierte Wort lautet PRABÁ, eine Kurzform von PRABÁBA (Urgroßmutter) und steht inmitten eines Quellgrundes mit mindestens 7 Quellen.
02.07.2021 in ?
Christoph Krumpolz (li.) mit der Wandergruppe zwischen Jeseník/Freiwaldau und Vapenna/Setzdorf: Mit der Drohne wurde das Geo-Daten-Trecking umgesetzt.
ReStart: Träume und Räume, Orte und Wege – Wanderung 1
Das Programm des Festivals, das die Kuratorinnen und Gründerinnen des Festivals Serafine Lindemann und Zdenka Morávková im Außenbereich von Jeseník und seiner Umgebung verorten, ist nicht statisch an einzelne Orte gebunden, sondern ist als zwei Wanderungen mit einer begleitenden Ausstellung in der Woox-Fabrik konzipiert.
02.07.2021 in ?
Brunnen vor dem Rathaus in Jeseník/Freiwaldau
Jeseník/Freiwaldau – und fast Zuhause
Christoph Krumpholz nutzt die freie Zeit vor Eröffnung des Festivals „Im Zentrum/ V centru“ um seine eigenen „Träume und Räume, Orte und Wege“ (Motto des Festivals 2021) zu erleben. Sowohl seine Großmutter als auch sein Großvater väterlicherseits sind aus Mikulovice/Niklasdorf, einer Ortschaft etwa 10km nördlich von Freiwaldau.

75 Jahre Seliger-Gemeinde e.V.
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