15.06.2026 in Allgemein von Seliger Gemeinde

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12.06.2026 in Allgemein von Seliger Gemeinde

Wenzel-Jaksch-Gedächtnispreis 2026

 

Wenzel-Jaksch-Gedächtnispreis für die Initiatoren des Sudetendeutschen Tages in Brünn

 - Seliger-Gemeinde zeichnet Meeting Brno, Bernd Posselt und Christa Naaß aus - 

Mit dem Wenzel-Jaksch-Gedächtnispreis 2026 würdigt die Seliger-Gemeinde die Initiative Meeting Brno sowie den Sprecher der Sudetendeutschen Volksgruppe, Bernd Posselt, und die Generalsekretärin des Sudetendeutschen Rates, Christa Naaß. Die Auszeichnung wird im Rahmen des Vertriebenenempfangs der SPD-Landtagsfraktion am 20. Juni im Bayerischen Landtag verliehen.

11.06.2026 in Allgemein von Seliger Gemeinde

Vergessener NS-Terrorort im Sudetenland

 

Das vergessene Lager von Schlackenwerth: Früher Terror im Sudetenland

Wenn von den frühen Verbrechen des Nationalsozialismus im Sudetenland die Rede ist, fällt der Name Schlackenwerth an der Eger – das heutige Ostrov bei Karlsbad – nur selten. Dabei befand sich dort bereits unmittelbar nach der Annexion des Sudetenlandes und der Zerschlagung der Tschechoslowakei einer der frühen Orte nationalsozialistischen Terrors in der Region. Über das Lager ist bis heute erstaunlich wenig bekannt, obwohl zahlreiche Hinweise auf politische Verfolgung, Misshandlungen und willkürliche Inhaftierungen bereits in den Jahren 1938 und 1939 existieren.

07.06.2026 in Allgemein von Seliger Gemeinde

Sudetendeutscher Tag 2026

 

Stilles Gedenken auf dem Brünner Zentralfriedhof

Abseits der großen Veranstaltungen des Sudetendeutschen Tages führte der Weg einiger Teilnehmer auch auf den Soldatenfriedhof des Brünner Zentralfriedhofs. Dort gedachten sie in einem kleinen und persönlichen Rahmen der Opfer von Krieg, Flucht, Vertreibung und politischer Gewalt.

06.06.2026 in Allgemein von Seliger Gemeinde

Sudetendeutscher Tag 2026

 

Vertraten SPD und Seliger-Gemeinde beim offiziellen Gedenkakt: SG-Bundesvorsitzende Christa Naaß (3.v.li.) und der vertriebenenpolitische Sprecher der BayernSPD-Landtagsfraktion Volkmar Halbleib, MdL (l.)

 

Gemeinsames Gedenken am Kaunitz-Kolleg setzt Zeichen der Versöhnung

Mit einer bewegenden Gedenkfeier am Kaunitz-Kolleg ist der diesjährige Sudetendeutsche Tag in Brünn zu Ende gegangen. Vertreter der Sudetendeutschen Landsmannschaft, Gäste aus Deutschland, Österreich und Tschechien sowie Vertreter der Stadt erinnerten an die Opfer von Krieg, Diktatur und politischer Verfolgung.

04.06.2026 in Allgemein von Seliger Gemeinde

Sudetendeutscher Tag 2026

 

Flucht, Verlust und Versöhnung – die Geschichte einer Modelleisenbahn

Als eine historische Märklin-Dampflok beim Sudetendeutschen Tag 2026 in Brünn ihre Runden drehte, war dies weit mehr als die Vorführung eines alten Spielzeugs. Für Christoph Krumpholz schloss sich damit ein Kreis der Familiengeschichte, der vor über 80 Jahren begonnen hatte.

04.06.2026 in Allgemein von Seliger Gemeinde

Sudetendeutscher Tag 2026

 

Treffen in Brünn: (v.l.) Ronja Endres, Christa Naaß, Susanne Sehlbach, Rita Hagl-Kehl und Volkmar Halbleib, MdL

 

Begegnungen am Rande des Sudetendeutschen Tages: Susanne Sehlbach

Am Rande des Gedenkens an die Opfer im Kaunitz-Wohnheim bot sich für der vertriebenenpolitische Sprecher der Bayern SPD, Volkmar Halbleib, die BayernSPD-Vorsitzende Ronja Endres, Rita Hagl-Kehl als ehemalige Verwaltungsratsvorsitzende des Deutsch-Tschechische Zukunftsfonds sowie Seliger-Gemeinde-Bundesvorsitzende Christa Naaß die Gelegenheit zu einem ersten persönlichen Austausch mit der neuen deutschen Geschäftsführerin des Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds, Mit Susanne Sehlbach hat eine ausgewiesene Kennerin der deutsch-tschechischen Beziehungen Verantwortung in einer der wichtigsten Institutionen der bilateralen Zusammenarbeit übernommen. Der Deutsch-Tschechische Zukunftsfonds fördert seit vielen Jahren Projekte in den Bereichen Kultur, Bildung, Jugendaustausch, Wissenschaft und Zivilgesellschaft und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Verständigung zwischen beiden Ländern.
 

04.06.2026 in Allgemein von Seliger Gemeinde

Sudetendeutscher Tag 2026

 

Trafen sich nach dem Versöhnungsmarsch im Mendelgarten: (vorne) Michaela Marksová (hinten v.li.) Christa Naaß, Kathrin Pollack, Gudrun Petersund Rita Hagl-Kehl

 

Begegnungen am Rande des Sudetendeutschen Tages: Wiedersehen mit Michaela Marksová

Zu den erfreulichen Begegnungen am Rande des Sudetendeutschen Tages in Brünn gehörte das Wiedersehen mit der ehemaligen tschechischen Arbeits- und Sozialministerin Michaela Marksová. Kathrin Pollack, die Generalsekretärin der Bayern SPD, Rita Hagl-Kehl, MdB a.D. , Gudrun Peters, MdL a.D. und die SG-Bundesvorsitzende Christa Naaß nutzten die Gelegenheit zu einem herzlichen Austausch mit der langjährigen sozialdemokratischen Politikerin.

03.06.2026 in Allgemein von Seliger Gemeinde

Sudetendeutscher Tag 2026

 

Helena Päßler (re.) bei ihrem Treffen mit Kateřina Tučková (Mitte) und Dr. Jiří Vidím (li.) im Mendel-Garten

 

Begegnungen am Rande des Sudetendeutschen Tages: Kateřina Tučková und Dr. Jiří Vidím

Der Sudetendeutsche Tag bietet nicht nur Raum für Begegnungen im Rahmen des offiziellen Programms, sondern schafft auch Gelegenheiten für persönliche Gespräche und unerwartete Wiedersehen. So traf unsere Bundesvorsitzende Helena Päßler nach dem Versöhnungsmarsch am Mendelplatz in Brünn auf zwei Persönlichkeiten, die auf unterschiedliche Weise zur deutsch-tschechischen Verständigung und zur Auseinandersetzung mit der gemeinsamen Geschichte beigetragen haben.

02.06.2026 in Allgemein von Seliger Gemeinde

Sudetendeutscher Tag 2026

 

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Diskutierten über Widerspenstigkeit und Renitenz: v.l. Autor Paul Starzmann, Moderator Ulrich Miksch, SPD-Bayern-Vorsitzende Ronja Enders, MDB Ruppert Starzmann und Präsidiumsmitglied Thomas Oellermann

 

„Mut zum Unmut“: Warum Demokratie Widerspruch braucht

Buchvorstellung und Diskussion – 3. Veranstaltungspunkt der Seliger-Gemeinde

Demokratie lebt nicht allein vom Konsens. Sie braucht Menschen, die widersprechen, unbequem sind und sich dem Anpassungsdruck widersetzen. Diese These vertraten der Journalist Paul Starzmann und der SPD-Bundestagsabgeordnete Ruppert Stüwe bei einer Diskussion im Rahmen des Sudetendeutschen Tages in Brünn. Anlass war die Vorstellung des Buches „Mut zum Unmut“, das Starzmann gemeinsam mit dem Journalisten Matthias Meisner veröffentlicht hat.

01.06.2026 in Allgemein von Seliger Gemeinde

Sudetendeutscher Tag 2026

 

Ulrich Miksch traf Monika Horáková in Brünn

Begegnungen am Rande des Sudetendeutschen Tages: Monika Horáková

Wiedersehen in Brünn. Beim ersten Gedenkmarsch 2015 lernte Ulrich Miksch Monika Horáková kennen – die Schwiegertochter von Petr Uhl und Anna Šabatová. Sie war damals mit ihrem kleinen Sohn im Kinderwagen dabei, sichtbar bewegt von dem Wunsch, die Ereignisse von 1945 besser nachzuempfinden – angeregt durch den Roman von Kateřina Tučková über die Vertreibung der Gerta Schnirch.

01.06.2026 in Allgemein von Seliger Gemeinde

Sudetendeutscher Tag 2026

 

 

Erika Kalkofen-Frahne traf Nick Winton in der Hotellobby

 

Begegnungen am Rande des Sudetendeutschen Tages: Nick Winton

Spontane Begegnungen haben oft eine ganz eigene Kraft. Manchmal entstehen sie zufällig – in einer Hotellobby, nach den Veranstaltungen, abends fernab der offiziellen Reden. So war es auch bei der Begegnung von Erika Kalkofen-Frahne mit Nick Winton, dem Sohn des berühmten Holocaust-Retters Sir Nicholas Winton.

01.06.2026 in Allgemein von Seliger Gemeinde

Sudetendeutscher Tag 2026

 

Diskutierten über Demokratiegeschichte, Exil und europäischen Zusammenhalt mit dem Referenten des Vortrags Dr. Jan Budňák (2.v.li.): die beiden Bundesvorsitzenden der Seliger-Gemeinde Helena Päßler (l.) und Christa Naaß (2.v.re.), Europa-Abgeordneter Hannes Heide (SPÖ) (re.), die Generalsekretärin der BayernSPD Kathrin Pollack (3.v.li), der vertriebenenpolitische Sprecher der BayernSPD-Landtagsfraktion Volkmar Halbleib (3.v.re.)

 

„Brünn 1934“: Diskussion über Demokratiegeschichte, Exil und europäischen Zusammenhalt

Vor einem mit mehr als 60 Personen übervollen Saal diskutierte die Seliger-Gemeinde im Rahmen des Sudetendeutschen Tages in Brünn über die demokratische Geschichte Mitteleuropas und die Bedeutung Brünns als Ort des Widerstands und des politischen Exils. Unter dem Titel „Brünn 1934 – ein kleiner Blick in die tschechisch-österreichische Demokratiegeschichte“ begrüßte die Vorsitzende der Seliger-Gemeinde, Christa Naaß, zahlreiche Ehrengäste aus Politik und Gesellschaft, darunter den Sprecher der Sudetendeutschen Volksgruppe Bernd Posselt, den Europaabgeordneten Hannes Heide, den Bundestagsabgeordneten Ruppert Stüwe, den bayerischen Landtagsabgeordneten Volkmar Halbleib, Volkmar Harwanegg als Vorsitzenden der österreichischen Seliger-Gemeinde, den ehemaligen Vizepräsidenten des Europäischen Parlaments Libor Rouček, die Generalsekretärin der BayernSPD Kathrin Pollack sowie Patrik Eichler, Direktor der Demokratischen Masaryk-Akademie.
 

31.05.2026 in Allgemein von Seliger Gemeinde

Sudetendeutscher Tag 2026

 

Aussiedlung – Vysídlení: Ausstellung des Instituts Paměti národa Brno

 

Im Rahmen des Meeting Brno-Festivals griff das Instituts Paměti národa Brno die Themen Erinnerung, Vertreibung, Versöhnung und persönliche Geschichten auf, die unsere gemeinsame Geschichte geprägt haben. Die Ausstellung basiert auf den Erinnerungen von Deutschen, die nach dem Krieg aus der Tschechoslowakei vertrieben wurden und die von den Redakteuren von „Post Bellum“ für das Projekt „Pamět národa“ („Gedächtnis der Nation“) interviewt wurden. Sie beleuchtet eines der Schlüsselereignisse unserer Geschichte aus der Perspektive der Zeitzeugen.

 

31.05.2026 in Allgemein von Seliger Gemeinde

Sudetendeutscher Tag 2026

 

Brünner Versöhnungsmarsch 2026 – Erinnerung, Begegnung und europäische Hoffnung

Es gibt Veranstaltungen, die man besucht – und es gibt jene, die einen noch lange begleiten. Der Brünner Versöhnungsmarsch 2026 gehörte zweifellos zur zweiten Kategorie. In einer Zeit, in der Nationalismus, politische Zuspitzung und gesellschaftliche Spaltung in vielen Teilen Europas wieder lauter werden, wirkte dieser gemeinsame Weg durch Brünn wie ein bewusstes Gegenbild: ruhig, würdevoll und getragen von dem Willen, Geschichte nicht gegeneinander, sondern miteinander zu erinnern.

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