20.03.2026 in Allgemein von Seliger Gemeinde
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19.03.2026 in Allgemein von Seliger Gemeinde
»GHT – Frühe Werke von Georg Hans Trapp, des Zeichners von Flossenbürg«
Die Seliger-Gemeinde und das Tschechische Generalkonsulat Düsseldorf laden zur Ausstellung zu „Frühen Werken von Georg Hans Trapp, des Zeichners von Flossenbürg“, ins Gerhart-Hauptmann-Haus in Düsseldorf ein.
Laufzeit: 23. März – 20. April 2026
Eröffnung: 23. März, 16 Uhr, in Anwesenheit einer Vertreterin des Generalkonsulats der Tschechischen Republik Düsseldorf und der Bundesvorsitzenden der Seliger-Gemeinde, Helena Päßler.
Eröffnungsrede: Frau Erika Kalkofen - Frahne, Mitglied des Bundesvorstandes der Seliger-Gemeinde, über Werk und Leben des Georg Hans Trapp
19.03.2026 in Allgemein von Seliger Gemeinde
Über unsere Schwellen hinaus – Teil 3: Gerta, das deutsche Mädchen
Deutschland / Tschechien 2023 / Farbe / deutsch, tschechisch OmdU / 85 Min. / Dokumentarfilm
Das Bild, das Nachbarn voneinander haben, ist geprägt von Kenntnis und Vorurteil. Das gilt auch für das Verhältnis von Tschechen und Deutschen. In diesem Dokumentarfilm hat Rainer Brumme dieses Bild gemeinsam mit Schülern und Lehrern (u.a.a Markus Harzer) aus beiden Ländern untersucht.
Der Film läuft auf den 49. Internationalen Grenzland-Filmtage am 9.4. um 17 Uhr in Aš und am 12.4. um 16 Uhr in Selb sowie am 19.4. in Regensburg
Unser Mitglied Rainer Brumme präsentiert den Trailer „Über unsere Schwellen hinaus - Gerta, das deutsche Mädchen“ auf YOUTUBE unter:
https://www.youtube.com/watch?v=3avpGau6BLw
Die Seliger-Gemeinde hat die beiden ersten Teile der Dokumentarreihe bei den Sudetendeutschen Tagen in Regensburg und Augsburg vorgestellt.
17.03.2026 in Allgemein von Seliger Gemeinde
Einladung
zum
Frühjahrsseminar „Nachbar Tschechien – Zukunft mit Tschechien“ 2026 vom 24.-26. April in Bad Alexandersbad - Evang. Bildungs- u. Tagungszentrum Tagungszentrum, Markgrafenstraße 34, 95680 Bad Alexandersbad
unter dem diesjährigen Motto
Zeichen setzen für Demokratie und Freiheit
Das Seminar beginnt am Freitag, den 24. April um 18 Uhr mit einem gemeinsamen Abendessen. Am Samstag ist eine Exkursion nach Tschechien (Raum Karlsbad) geplant. Die Veranstaltung endet am Sonntag, den 26. April mit einem gemeinsamen Mittagessen.
15.03.2026 in Allgemein von Seliger Gemeinde
Hier legten nach dem 2. Weltkrieg die Emigranten-Transporte an. Aber auch schon vor dem Krieg legten dort Übersee-Schiffe an, etliche von unseren Sudetenflüchtlingen landeten im Frühjahr 1939 dort, denn zu dieser Zeit war der St. Laurent Fluss noch zugefroren. Dann im Krieg war Pier 21 der Ausgangs- und Eingangspunkt der Truppentransporte nach und von England.
15.03.2026 in Allgemein von Seliger Gemeinde
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Auf den „Vorwärts“ folgte die „Freundschaft“
Mitteilungsblatt des Zentralverbandes Sudetendeutscher Organisationen in Kanada – viele Beiträge von Olga Sippl
Aus einem Nachlass hat die Seliger-Gemeinde-Geschäftsstelle 4 Exemplare der „Freundschaft“ bekommen: jeweils die Halbjahreshefte der Jahrgänge 2003 und 2004. Grund genug einen Blick auf die sudetendeutschen Sozialdemokraten in Kanada und ihre Organisationen zu werfen.
14.03.2026 in Allgemein von Seliger Gemeinde
Carl Seidl (1908-2003)
Carl Richard Seidl (Anm.: Cousin von Otto Seidl (Schweden)) ist am 9. Juni 1908 in Graslitz geboren worden. Damals war Graslitz als die „Rote Burg“ bekannt. Man nannte sie auch die „klingende Stadt“, weil das Hauptgewerbe in Graslitz der Musikinstrumentenbau war. Fast jeder Bürger spiele mindestens ein Instrument. Carl war Violinist, beherrschte aber eine Reihe anderer Instrumente und er sang auch zur Gitarre und war Mitglied im Domchor. Seine Ehefrau Elsa spielte die Zither.
Carl Seidl war ein Spitzensportler und als solcher im ATUS sehr tätig. Er war Fußballer und gehörte anderen Mannschaften an und bei Wettkämpfen konnte man seinen Namen oft in der Siegerliste finden. Sogar während seiner Dienstzeit beim tschechischen Militär wurde er als Skilehrer beschäftigt. Er war ein erstklassiger Skifahrer und gehörte der Staatsmannschaft an.
09.03.2026 in Allgemein von Seliger Gemeinde
Kommunalpolitik der DSAP – Teil II
Sudetendeutsche Sozialdemokraten setzten auf kommunale Gestaltung
In der Abendschule zur Geschichte der sudetendeutschen Sozialdemokratie sprach Dr. Thomas Oellermann über die Kommunalpolitik der Deutschen Sozialdemokratischen Arbeiterpartei in der Tschechoslowakei (DSAP). Sein Vortrag zeigte, dass die Partei vor allem auf kommunaler Ebene wichtige politische Gestaltungsmöglichkeiten hatte.
Auf staatlicher Ebene befand sich die DSAP lange Zeit in der Opposition und beteiligte sich erst 1929 an einer Regierungskoalition. In Städten und Gemeinden konnten sozialdemokratische Politiker jedoch bereits zuvor konkrete Politik umsetzen. Gerade dort, so Oellermann, zeigte sich die praktische Stärke der sudetendeutschen Sozialdemokratie.
08.03.2026 in Allgemein von Seliger Gemeinde
Die Seliger-Gemeinde erinnert zu seinem 100. Geburtstag am 06.03.1926 an Dr. Ernst Raim
In unserer Ausstellung „Böhmen liegt nicht am Meer“
oder auf unserer Infografik (Bei Klick wird diese Infografik von den Prezi-Servern geladen. Details siehe Datenschutzerklärung).
06.03.2026 in Allgemein von Seliger Gemeinde
Oskar Künzl (1913-2005)
„Oskar Kunzl, geboren am 18. März 1913 in Rothau/Rotava, war von Jugend an Sozialist, Demokrat und Humanist. Die Tatsache, dass der Betrieb, den er von seiner Mutter übernommen hatte, ausgezeichnet lief, dass er ein eigenes Auto besaß, brachte ihn nicht von den Idealen ab, denen er sich verschrieben hatte. Er beteiligte sich an aktiv an den Kämpfen in den Sudeten. Die Republikanische Wehr (RW) brauchte ihn, genauso wie sein Auto. Und er half, auch nachts, unermüdlich. Er reiste mit den Genossen von der RW, diente in diesem alltäglichen und allnächtlichen Guerillakrieg dem Staat und der Demokratie. Siebzig Prozent der Rothauer verhielten sich ähnlich, nein der Idealismus war in den Sudeten wirklich nicht ausgestorben“, schrieb der „Sozialdemokrat“ am 30.10. 1942 über Oskar Künzl.
05.03.2026 in Allgemein von Seliger Gemeinde
Zwischen Erinnerung und Zukunft: Sebastian Roloff wirbt für deutsch-tschechische Verständigung
„Grenzen können trennen – oder verbinden.“ - Neue Runde der seliger-online-Reihe mit sehr gutem Start
Mit der Vertreibung aus der Tschechoslowakei nach 1945 kam die große Mehrheit der Sudetendeutschen nach Bayern. Hier fanden sie eine neue Heimat, politisch und gesellschaftlich. Bayerns sozialdemokratischer Ministerpräsident Wilhelm Hoegner hat die Sudetendeutschen erstmals als "Vierten Stamm Bayerns" bezeichnet. Diese beteiligten sich am Wiederaufbau Bayerns und leisteten einen wichtigen Beitrag zum Wohlstand des Freistaates. Die sudetendeutsche Geschichte hat auch heute noch eine große Bedeutung für Bayern und die nachfolgenden Generationen und vor allem auch für die Geschichte Europas.
Was können wir aus der Geschichte lernen und welche Lehren können wir für die großen Herausforderungen im heutigen Europa ziehen? Was bedeutet diese gemeinsame Geschichte für die heutigen Beziehungen zum Nachbarn Tschechien? Welche Vorstellungen hat die BayernSPD aber auch die BundesSPD die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Hinblick auf Völkerverständigung und Friedensarbeit zu stärken? Diese Fragen diskutierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit dem neugewählten Ko-Vorsitzenden der BayernSPD und wirtschaftspolitischen Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Sebastian Roloff, MdB. Sebastian Roloff ist nicht nur Mitglied der Seliger-Gemeinde, sondern auch Mitglied im Sudetendeutschen Rat. Das Gespräch wird moderiert von Christa Naaß, Ko-Bundesvorsitzende der Seliger-Gemeinde.
24.02.2026 in Allgemein von Seliger Gemeinde
Einladung zu
Bayern und die Sudetendeutschen
Dienstag, 3. März 2026, 18 Uhr online
Zugang: https://us06web.zoom.us/j/81550418300
Mit der Vertreibung aus der Tschechoslowakei nach 1945 kam die große Mehrheit der Sudetendeutschen nach Bayern. Hier fanden sie eine neue Heimat, politisch und gesellschaftlich. Bayerns sozialdemokratischer Ministerpräsident Wilhelm Hoegner hat die Sudetendeutschen erstmals als "Vierten Stamm Bayerns" bezeichnet. Diese beteiligten sich am Wiederaufbau Bayerns und leisteten einen wichtigen Beitrag zum Wohlstand des Freistaates. Die sudetendeutsche Geschichte hat auch heute noch eine große Bedeutung für Bayern und die nachfolgenden Generationen und vor allem auch für die Geschichte Europas.
Was können wir aus der Geschichte lernen und welche Lehren können wir für die großen Herausforderungen im heutigen Europa ziehen? Was bedeutet diese gemeinsame Geschichte für die heutigen Beziehungen zum Nachbarn Tschechien? Welche Vorstellungen hat die BayernSPD aber auch die BundesSPD die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Hinblick auf Völkerverständigung und Friedensarbeit zu stärken?
Diese Fragen diskutieren wir mit dem neugewählten Ko-Vorsitzenden der BayernSPD und wirtschaftspolitischen Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Sebastian Roloff, MdB. Sebastian Roloff ist nicht nur Mitglied der Seliger-Gemeinde, sondern auch Mitglied im Sudetendeutschen Rat.
Das Gespräch wird moderiert von Christa Naaß, Ko-Bundesvorsitzende der Seliger-Gemeinde.
In der Abendschule zur Geschichte der sudetendeutschen Sozialdemokratie spricht Dr. Thomas Oellermann über die Kommunalpolitik der DSAP.
22.02.2026 in Allgemein von Seliger Gemeinde
Die Seliger-Gemeinde erneut präsent in Dortmund/Hörde
Capek-Gesellschaft Hagen befasst sich mit Werken von Georg Hans Trapp - Protest gegen AfD-Empfang im Rathaus
Die Seliger-Gemeinde präsentierte am 21. Februar 2026 mit der Capek-Gesellschaft Hagen e.V. im Haus Rode in Dortmund/Hörde die Ausstellung „GHT – Frühe Werke von Georg Hans Trapp“. Erika Kalkofen-Frahne, sowohl Mitglied in der Capek-Gesellschaft Hagen als auch im Bundesvorstand der Seliger-Gemeinde, führte in die Ausstellung ein und stellte Leben und Werk von Georg Hans Trapp den gut 20 interessierten Gästen ausführlich vor.
16.02.2026 in Allgemein von Seliger Gemeinde
Lumpenbälle und Masken-Redouten
Es ist Fasching und es sei die Frage erlaubt, ob in der sudetendeutschen Arbeiterbewegung auch die fünfte Jahreszeit begangen wurde. Diese Frage lässt sich allerdings nicht so leicht beantworten. Wie so oft muss man bei solchen Themen unterscheiden zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Die Arbeiterbewegung hatte das klare Ziel, sich und ihre Anhänger von der bürgerlichen Kultur zu trennen. Dieser warf man Kitsch und Trivialität vor. Die Kultur der Arbeiterkultur sollte in allen Formen, in Theater, Musik und Kunst, anders sein. Sie sollte modern sein und politisch. Sie sollte zudem das Selbstbewusstsein der Arbeiterbewegung zum Ausdruck bringen. All dies sollte zu guter Letzt einen werbenden Effekt haben. Durch Kunst und Kultur sollte für die Ziele der Arbeiterbewegung geworben werden. In Zeitschriften und Zeitungen, durch Bücher, wurde diese Auffassung kundgetan. Ende der 30er Jahre gründete die Deutsche Sozialdemokratische Arbeiterpartei eine eigene Beratungsstelle für proletarische Festkultur. Diese empfahl Theaterstücke und stellte etwa Listen geeigneter Musikstücke auf. In Zeiten des Nationalismus sollte die Beratungsstelle den sozialdemokratischen Markenkern stärken.

75 Jahre Seliger-Gemeinde e.V.
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