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Ehrenbrief der Sudetendeutschen Landsmannschaft für Albrecht Schläger
Würdigung für das langjährige Engagement im Sudetendeutschen Rat – Verleihung am Rande des 16. Vertriebenenempfangs der SPD-Landtagsfraktion
Es ist die höchste Auszeichnung der Sudetendeutschen Landsmannschaft nach dem Europäischen Karls-Preis: Für seinen jahrzehntelanges Engagement als Brückenbauer ist der frühere SPD-Landtagsabgeordnete Albrecht Schläger (Mitte) mit dem Ehrenbrief der Sudetendeutschen Landsmannschaft gewürdigt worden.
Christa Naaß (li), Generalsekretärin des Sudetendeutschen Rates, und Steffen Hörtler (re), stellvertretender Bundesvorsitzender der Sudetendeutschen Landsmannschaft, erinnerten in ihren Laudationes an die vielen Jahrzehnte, in denen sich Schläger, obwohl selbst kein Vertriebener, für die Verständigung zwischen Deutschen und Tschechen engagiert hat.
So war der heute 82jährige von 2006 bis 2014 Generalsekretär des Sudetendeutschen Rates und anschließend bis 2024 Präsidiumsmitglied und Vizepräsident des Bundes der Vertriebenen. Nun schied Albrecht Schläger aus gesundheitlichen Gründen aus dem Präsidium des Sudetendeutschen Rates aus.
Die Verleihung des Ehrenbriefs fand am 24. Oktober 2024 am Rande des 16. Vertriebenenempfangs der SPD-Landtagsfraktion und der Wenzel-Jaksch-Gedächtnis-Preisverleihung der Seliger-Gemeinde im Maximilianeum in München statt. Ein würdiger und passender Rahmen, den diese höchste Auszeichnung der Seliger-Gemeinde hatte Schläger bereits 2021 erhalten.
(Text und Foto: Sudetendeutsche Zeitung, Torsten Fricke)