Verbrannte Bücher

Veröffentlicht am 15.11.2020 in Ernst und Gisela Paul-Stiftung

Im Mai 2018 startete die Ernst und Gisela Paul-Stiftung die Initiative „Verbrannte Bücher“ um Bücher und Schriften der Arbeiterbewegung, die 1933 der Bücherverbrennung der Nazis zum Opfer gefallen sind, neu aufzulegen.

Einer der betroffenen Autoren, dessen Werke auf den Index kamen, war Josef Hofbauer. Neben seinem Antikriegsroman „Der Weg ins Chaos“ wurde auch seine Seliger-Biographie verbrannt.

Im Arbeiter-Jahrbuch 1934 widmete Hofbauer diesem Verbrechen an der Literatur, illustriert von Hans Georg Trapp, das Gedicht

„Brennende Bücher“.
 

Die Ernst und Gisela Paul-Stiftung hat als erstes Werk die Biographie zu Josef Seliger von Josef Hofbauer und Emil Strauß ins Auge gefasst. Mit den Geldern einer Spendensammlung wurde die Übersetzung der Biographie ins Tschechische gefördert. So kann die Seliger Gemeinde mit Unterstützung des dt.-tsch. Zukunftsfonds die erstmalige Herausgabe der Seliger-Biographie in Tschechisch noch 2020 realisieren.

Als nächstes soll Hofbauers Antikriegsroman „Der Weg ins Chaos“ übersetzt und in Tschechisch herausgegeben werden. Anders als der Roman „Im Westen nichts Neues“ von Erich Maria Remarque zeigt dieses Werk die Schrecken und die Unsinnigkeit des Ersten Weltkriegs an der Italienfront aus Sicht eines böhmischen Soldaten in der k.u.k. Armee auf.

Wir freuen uns über jede finanzielle Unterstützung! Beachten Sie jetzt unseren Spendenaufruf!

 

 

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