30.11.2025 in Allgemein von Seliger Gemeinde
Auch dieses Jahr haben wir wieder einen Adventskalender für Euch vorbereitet.
Die Seliger-Gemeinde feiert 2026 ihr 75jähriges Bestehen. Sie wird getragen von Menschen, die Traditionen bewahren und sich neuen Herausforderungen stellen!
Ein paar dieser Menschen wollen wir Euch in den kommenden Tagen vorstellen und Euch so das Warten auf den Heiligen Abend verkürzen.
Los geht es am 1. Dezember mit Türchen 1!
Den Adventskalender findet ihr hier!
25.11.2025 in Allgemein von Seliger Gemeinde
EINLADUNG
zu
seliger-online am 04.12.2025
Nationalsozialistische Kulturpolitik im Protektorat Böhmen und Mähren
Donnerstag, 4. Dezember 2025, 19 Uhr online
Zugang: https://us06web.zoom.us/j/89719162517
Vor 80 Jahren endete der Zweite Weltkrieg. Die nationalsozialistische Schreckensherrschaft fand ihr Ende. In den Jahren 1939 bis 1945 litt Europa unter dem Terror der Nazis. Jeglicher Widerstand wurde mit aller Härte unterdrückt. Dies gilt auch für das Protektorat Böhmen und Mähren. Es gab aber hier auch Räume, um sich mit dem nationalsozialistischen Regime zu arrangieren. Besonders deutlich wird dies in der Kultur. Wie aber sah die nationalsozialistische Kulturpolitik im Protektorat aus? Welche Möglichkeiten hatten Kulturschaffende in diesen Jahren? Wie sah tschechischer Widerstand in Kunst und Kultur aus?
24.11.2025 in Allgemein von Seliger Gemeinde
Unser Beitrag zu seliger-online mit Till Janzer ist jetzt auf unserem YouTube-Kanal online.
In ihrer vierten Seliger-online Veranstaltung des Jahres befasste sich die Seliger-Gemeinde am Mittwoch, den 8. Oktober 2025 mit dem Ergebnis der tschechischen Parlamentswahlen vom 3. und 4. Oktober 2025.
Ano-Parteichef Andrej Babiš hat gewonnen und inzwischen auch offiziell den Auftrag, eine neue Regierung für Tschechien auszuhandeln. Seit dem 4. Oktober sondiert seine populistische Partei mit der Rechtsaußenkraft „Freiheit und direkte Demokratie“ (SPD) und der Autofahrerpartei Motoristé sobě das künftige Kabinett.
24.11.2025 in Allgemein von Seliger Gemeinde
Erika Kalkofen-Frahne im Gespräch mit Walter Erlenbach, Vorsitzender des Vereins Kamenický Senov - Steinschönau / Freunde und Partner von Kamenický Senov/Steinschönau und Umgebung e.V.
Böhmische Glaskunst in NRW
Partnerschaftsverein Kamenický Senov/Steinschönau – Interesse an Georg Hans Trapp
Mitte November haben unser Mitglied des Bundesvorstandes Erika Kalkofen-Frahne und ihr Mann Wolfgang an der Herbstbegegnung der Ackermann-Gemeinde Nordwest in Münster teilgenommen. Dort haben sie Walter Erlenbach, den Vorsitzenden des Vereins Kamenický Senov - Steinschönau / Freunde und Partner von Kamenický Senov/Steinschönau und Umgebung e.V. kennengelernt. Nachdem Erika Kalkofen-Frahne kurz über ihre persönlichen Nachforschungen und die Tätigkeit in der Seliger-Gemeinde berichtete, entwickelte sich ein interessantes Gespräch mit Walter Erlenbach in dem sie Interessantes über seinen Verein erfuhr.
21.11.2025 in Allgemein von Seliger Gemeinde
In einer stimmungsvollen Trauerfeier nahm die Seliger-Gemeinde Abschied von ihrer Ehrenvorsitzenden Olga Sippl
„Wenn der Tod mir nimmt das Leben, hör ich auf getreu zu sein!“
Olga Sippl zur letzten Ruhe gebettet – Frau des Wortes und der Tat – hoch dekorierte Brückenbauerin
Am Donnerstag, den 20. November 2025 wurde mit einer Trauerfeier im Friedhof am Perlacher Forst in München Olga Sippl, die Grande Dame der Sudetendeutschen Sozialdemokratie, zur letzten Ruhe gebettet. Sie verstarb am 18. Oktober 2025 im Alter von 105 Jahren. Da Olga Sippl keine Familienangehörigen mehr hatte, nahmen viele Freunde und Bekannte an der Trauerfeier teil. Darunter befanden sich der ehemalige Bundesvorsitzende der Seliger-Gemeinde Dr. Peter Becher, der Sprecher der sudetendeutschen Volksgruppe Bernd Posselt, Die SPD-Landesvorsitzende Ronja Endres und die amtierende Bundesvorsitzende der Seliger-Gemeinde Christa Naaß, die mit persönlichen Worten Abschied von Olga Sippl nahmen. Die geistlichen Worte spendete Monsignore Dieter Olbrich und Peter Heidler sowie Herbert Schmid untermalten die Trauerfeier musikalisch.
20.11.2025 in Allgemein von Seliger Gemeinde
„Alles Leben ist Begegnung“
Sudetendeutscher Tag an Pfingsten 2026 in Brünn
Zum ersten Mal wird ein Sudetendeutscher Tag in der Tschechischen Republik stattfinden, und zwar von 22. bis 25. Mai 2026 in der alten mährischen Landeshauptstadt Brünn. Das Motto dieses Ereignisses lautet: „Alles Leben ist Begegnung - Život je setkávání“.
Die tschechische Bürgerinitiative Meeting Brno, die seit zehn Jahren den Brünner Versöhnungsmarsch zum Gedenken an die Vertreibung der Brünner Deutschen durchführt, hat beim vergangenen Sudetendeutschen Tag in Regensburg die Einladung nach Mähren ausgesprochen.
19.11.2025 in Allgemein von Seliger Gemeinde
Bildübergabe Wenzel Jaksch am Heiligenhof: Der Sohn von Wenzel Jaksch, George Jaksch (2.v.re.), trug die Kosten des Bildes und reiste extra zur Übergabe an: „Es ist mir eine Ehre!“ Seliger-Bundesvorsitzende Christa Naaß (re.), Ideengeber Hans Knapek (2.v.re.) und Stiftungsdirektor Steffen Hörtler (li.) freuten sich über die gelungene Aktion
„Ein Streiter für Menschenrechte, Demokratie und Europa“
Die Seliger-Gemeinde übergibt Jaksch-Portrait an die Bildungsstätte Heiligenhof in Bad Kissingen
Vergangenen Sonntag überbrachte Christa Naaß, Bundesvorsitzende der Seliger-Gemeinde, Generalsekretärin des Sudetendeutschen Rates (SR) und Präsidentin der Sudetendeutschen Bundesversammlung, dem Heiligenhof im unterfränkischen Bad Kissingen ein gerahmtes Portrait von Wenzel Jaksch (1896–1966), dem langjährigen Vorsitzenden der Seliger-Gemeinde, damit dieses Bild fortan den dortigen Jaksch-Saal schmücke.
12.11.2025 in Allgemein von Seliger Gemeinde
Die Seliger-Gemeinde bei der Friedrich-Ebert-Stiftung in Prag, vertreten durch deren Leiter Jörg Bergstermann (2.v.re.): v.l. Bundesgeschäftsführer Rainer Pasta, Jörg Nürnberger, MdB a.D., Matthias Ecke, MdEP, Libor Rouček, MdEP a.D. Patrik Eichler (MdA) und Maximilian Schmidt (nicht auf dem Bild: Vladimír Špidla und Thomas Oellermann)
100 Jahre Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) und 35 Jahre Prager Büro - ein Grund zum Feiern
Im Oktober 1990 siedelte sich die Friedrich-Ebert-Stiftung auch in Prag an. In den vergangenen 35 Jahren hat die FES in Tschechien dabei geholfen, den Weg zu Demokratie und Rechtsstaatlichkeit zu finden und eine aktive Zivilgesellschaft aufzubauen. Dafür kooperiert das Büro in Prag mit zahlreichen Organisationen aus Politik und Gesellschaft. Am 10. November beging die FES im Goethe-Institut in Prag mit einer kleinen Feier dieses Jubiläum – die Seliger-Gemeinde als Kooperationspartner war mit dabei.
09.11.2025 in Allgemein
Die neue Vorstandschaft des Seliger-Gemeinde Landesverbandes Bayern: Vorsitzender Herbert Schmid (Mitte), die Stellvertreter/in Anita Berek (5.v.re.) und Harald Zahel (5. V.li.), Kassier Peter-Schmid Rannetsperger (2.v.li.), Schriftführer Gerhard Barenbrügge (2.v.re.), die Revisorin Walburga Steffan (3.v.re.) sowie die Beisitzer Peter (li.) und Renate (3.v.li.) Heidler, Peter Wesselowsky (4.v.l.), Klaus Adelt, (re.) und Reinhold Strobl (4.v.re.)
„Dreigestirn“ führt den Seliger-Gemeinde Landesverband Bayern
Herbert Schmid folgt auf Peter Wesselowsky - Anita Berek neu im Vorstandsteam
Die Seliger-Gemeinde Bayern lud am 08. November zur Landeskonferenz am 08. November ins Karl-Bröger-Haus in Nürnberg ein. Zentral im historischen Gebäude, direkt am Südausgang des Bahnhofs, tagte der Landesverband Bayern am Jahrestag der Ausrufung des Freistaats Bayern durch den Ministerpräsidenten Kurt Eisner zu den anstehenden Aktivitäten und hielt seine Neuwahlen ab.
Der amtierende Vorsitzende, Peter Wesselowsky aus Ochsenfurt, begrüßte die Anwesenden und freute sich über die rege Teilnahme. Er informierte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer über das Ableben der Ehrenvorsitzenden Olga Sippl am 18. September, teilte ein paar persönliche Erinnerungen und lud zu einer Schweigeminute ein. Wesselowsky stellte den ungebrochenen Optimismus von Olga Sippl heraus, die trotz vieler persönlicher Schicksalsschläge bis zu Letzt mit ihren Visionen, klaren und deutlichen Worten die Geschicke der Seliger-Gemeinde begleitete. Ihre Ausführungen zu den Ereignissen der letzten Jahrzehnte blieben in den Sudeten-Jahrbüchern, den Brücke-Ausgaben, vielen persönlichen Briefen und ihren Publikationen der Nachwelt erhalten.
04.11.2025 in Allgemein von Seliger Gemeinde
Am 1. November 2025 hat Michal Berg (re.) im Beisein des Bürgermeisters und der Bürger von Moravice und Umgebung feierlich die Gedenktafel an den gebürtigen sudetendeutschen Sozialdemokraten Emil Kutscha enthüllt. Für die Seliger-Gemeinde, die sich finanziell an der Tafel beteiligt hat, war Libor Rouček (li.), Mitglied des Bundesvorstandes, dabei.
„Es ist notwendig, Orten ihre Namen und ihre Geschichten zurückzugeben“
Enthüllung der Gedenktafel für Emil Kutscha in Moravice – Libor Rouček vertrat die Seliger-Gemeinde
Am 12. Oktober vor 130 Jahren wurde im Dorf Moravice in Opava/Schlesien Emil Kutscha, bedeutender sudetendeutschen Journalist, Mitglied der Deutschen Sozialdemokratie (DSAP) und Antifaschist, geboren. Mit wenigen Tagen Abstand wurde für diesen vorbildlichen Demokraten und Antifaschisten am 1. November 2025 in seiner Heimatstadt eine Gedenktafel enthüllt
03.11.2025 in Allgemein von Seliger Gemeinde
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Emil Kutscha (1895 – 1978)
Ein Führer der Arbeiterbewegung in Schlesien
Emil Kutscha wurde am 12.10.1895 in Morawitz/Moravice (Schlesien) im Gerichtsbezirk Witkow/ Vítkov, heute Bezirk Troppau/Opava geboren. Die Familie Kutscha lebte seit vielen Generationen in Moravice an einem Ort namens „Zur Roten Scholle”, der ihnen bis 1945 gehörte. Sein Vater, er arbeitete als Kutscher, starb früh, die Familie zog dann nach Troppau/Opava und der junge Emil musste bereits mit 11 Jahren arbeiten gehen, um seiner Mutter beim Unterhalt und der Erziehung der fünf Brüder und Schwestern zu helfen. Während die Mutter als Dienstmädchen für den Lebensunterhalt sorgte, halfen ihr die Kinder mit kleinen Nebenverdiensten, beispielsweise durch den Verkauf der Troppauer Zeitung oder durch Besorgungen für Gewerbetreibende.
Zur umfangreichen Biographie geht es HIER!
03.11.2025 in Allgemein von Seliger Gemeinde
Veronika Kupková präsentierte im Namen von Antikomplex die neue Buchreihe in Bad Alexandersbad
„Mitten am Rande“
Ein ungewöhnlicher Reiseführer für das Grenzgebiet
Am Ende des Herbstseminars stellte Veronika Kupková, die in Komotau lebt und an der Universität in Aussig lehrt, den Verein Antikomplex vor und warb für die neuen vier Bücher „Mitten am Rande“, die von Menschen berichten, die das Grenzland, die ehemaligen Gebiete der sudetendeutschen Besiedlung, neu beleben. Und die sudetendeutsche Kulturlandschaft mit neuer Vielfalt lebbarer gestalten.
02.11.2025 in Allgemein von Seliger Gemeinde
Libor Rouček (li.) im Gespräch mit Filip Bláha (re.)
„Dass ich nicht zum Kommunisten wurde, war der Verdienst meines Großvaters“
Libor Rouček spricht mit Filip Bláha über seine Jugend und politische Prägung in Kladno
In einem Gespräch zwischen Libor Rouček, der 1954 in Kladno geboren wurde, und Filip Bláha wurde die besondere Atmosphäre der Stadt greifbar. Auch politisch sei die Stadt interessant, so Thomas Oellermann, der das Gespräch moderierte. Eigentlich in der Hand der ODS, waren die Senatoren, die dort gewählt wurden, anderer politischer Herkunft, darunter einige Jahre der ehemalige Außenminister Jirí Dienstbier, der in Kladno in eine Arztfamilie geboren wurde, und dessen gleichnamiger Sohn, der den Sozialdemokraten angehörte. Auch Libor Rouček hatte sein Abgeordnetenbüro in Kladno.
02.11.2025 in Allgemein von Seliger Gemeinde
Einen besonderen Blick warf Filip Bláha auf die Geschichte des Eishockeys in Kladno, die eng mit dem Verein Poldi Kladno und dem Aufstieg der Spieler Jaromír Jágr oder Milan Nový verbunden ist.
Kladno – eine unbekannte Stadt, die man kennen sollte
Filip Bláha griff die Filmerzählung „Die Sirene/ Siréna“auch am folgenden Sonntagmorgen auf und informierte über die Geschichte der 25 Kilometer nordwestlich von Prag liegenden Stadt Kladno, die heute keinen Bergbau und keine Stahlindustrie mehr beherbergt, dafür aber als Eishockey-Hochburg und Standort der größten Lego-Fabrik in Europa bekannt ist.
Bláha, der zur Zeit als Stadthistoriker, Kurator und Lektor in der Galerie der Stadt Kladno arbeitet, schreibt an der Geschichte der Stadt Kladno und ist daher bestens informiert und hat eine ganz eigene Sicht auf die Geschichte der Stadt.
01.11.2025 in Allgemein von Seliger Gemeinde
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Mehr Arbeit für weniger Geld - Bergarbeiterstreik in Kladno 1889
Filmhistoriker Filip Bláha präsentierte den tschechoslowakischen Film „Die Sirene/ Siréna“
Am Samstagabend führte der Filmhistoriker Filip Bláha in einen tschechoslowakischen Film aus dem Jahre 1947 ein. Regisseur Karel Steklý (1903-1987) hat in „Die Sirene/ Siréna“ eine literarische Vorlage von 1935 der Schriftstellerin Marie Majerová (1882–1967) verfi lmt. Steklý gilt als einer der großen Altmeister des tschechischen Films und schrieb bereits in den 1930er Jahren Drehbücher, betätigte sich nebenbei auch als Filmschauspieler und wechselte nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges ins Regiefach. Der Film erhielt 1947 den Großen Internationalen Preis (später „Goldener Löwe“) der Filmfestspiele von Venedig und einen Preis für die beste Filmmusik. Der Film zeigt Schauspieler wie Ladislav Boháč, Marie Vašeová, Oleg Reif, Naděžda Gajerová, Josef Bek.

75 Jahre Seliger-Gemeinde e.V.
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