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Treuegemeinschaft sudentendeutscher Sozialdemokraten in Schweden schickte in den Nachkriegsjahren Hilfslieferungen
In der Brücke 1953 wurde berichtet, dass die Treuegemeinschaft sudetendeutscher Sozialdemokraten (TG) in Schweden in den ersten Jahren nach dem Krieg mit großzügigen Sonderhilfen für die vertriebenen Sudetendeutschen die größte Not lindern half.
So sei im Jahr 1952 ein Eisenbahnwagen mit Kleidern durch die Landsmannschaft verteilt worden: die Kleider waren der Treuegemeinschaft vom Schwedischen Roten Kreuz zur Verfügung gestellt worden. Die TG bezahlte die Frachtkosten für die Sendung.
1953 hat die TG eine Sammelaktion für die Flüchtlinge aus der Ostzone organisiert. „Diese Sammelaktion erbrachte in wenigen Wochen die Summe von 8000 schwedischen Kronen, über die dem deutschen Gesandten in Stockholm ein Scheck zur Weiterleitung an das Deutsche Rote Kreuz übergeben wurde. Auch schwedische Freunde der sudetendeutschen Sache beteiligten sich mit namhaften Spenden an der Sammelaktion, die sich im Übrigen fast ausschließlich auf die Landsleute aus dem Sudetengebiet beschränkte. Wenn man berücksichtigt, dass es sich bei den Sudetendeutschen in Schweden vor allem um Arbeiter handelt, muss das Ergebnis der Sammelaktion als sehr erfreulich bezeichnet werden“, wurde in der Brücke berichtet.
Die Leitung der TG dankte allen Landsleuten, die durch ihre Beteiligung an der Sammelaktion bewiesen haben, dass den Opfern der Tyrannei durch die Tat besser geholfen werden kann als durch Worte.
Über diese Hilfsaktionen wurde, laut Brücke-Bericht, in keiner deutschen Vertriebenenzeitung berichtet. Sie sollen jedoch nicht in Vergessenheit geraten.