Dieses Erbe darf nicht vergessen werden
Seliger-Gemeinde und AvS bieten Mitarbeit im SPD-Geschichtsforum an
Seliger-Gemeinde und AvS würden gerne ihre Erfahrungen beim Geschichtsforums einbringen und damit insbesondere der Erinnerungsarbeit einen Rückhalt in unserer Partei geben mit dem Ziel des Erinnerns nicht nur für die Gegenwart, sondern auch für die Zukunft.
Dabei würden beide Organisationen gerne mithelfen, die Netzwerkarbeit voranzubringen und die vorhandenen Teams/AKs/Vereine miteinander zu verbinden. „Wir möchten historisch Interessierte ansprechen und für eine Mitarbeit gewinnen. Dadurch könnten wir dazu beitragen, dass die Erinnerungsarbeit belebt wird und neue Initiativen begründet werden“, heißt es in dem gemeinsamen Schreiben des AvS-Bundesvorstands und den Bundesvorsitzenden der Seliger-Gemeinde, dass bei der Bundesversammlung der Seliger-Gemeinde in Bad Alexandersbad von den Delegierten einstimmig gebilligt wurde.
Als älteste demokratische Partei Deutschlands verfügt die SPD über eine einzigartige Geschichte. Seit mehr als 160 Jahre setzen sich Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten für Freiheit und Demokratie ein. Das historische Erbe unserer Partei kann vielfältig für die identifikationsstiftende Erinnerungsarbeit nach innen, aber auch für öffentlichkeitswirksame Aktivitäten nach außen genutzt werden. Mit ihrer historischen Leistung übertrifft die SPD alle konkurrierenden Parteien.
Die Seliger-Gemeinde e.V., Gesinnungsgemeinschaft sudetendeutscher Sozialdemokraten als Nachfolgeorganisation der Deutschen Sozialdemokratischen Arbeiterpartei in der 1. Tschechoslowakischen Republik (DSAP) und der Arbeitskreis ehemals verfolgter und inhaftierter Sozialdemokraten (AvS) engagieren sich seit vielen Jahren mit Publikationen, Veranstaltungen, Tagungen und Studienfahrten im Bereich Widerstand, Verfolgung und Vertreibung – die Seliger-Gemeinde mit einem besonderen Blick auf die Sudetendeutschen Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten. In Bayern, dem Hauptaufnahme- und Schirmland der Sudeten-deutschen, ist sie noch stark verankert. Aber auch in Hessen, Baden-Württemberg und dem restlichen Bundesgebiet (Gruppe Nord) sowie in Österreich und Schweden gibt es noch zahlreiche Mitglieder.
Die Arbeit der beiden Organisationen dient der Vernetzung und der Pflege sozialdemokratischer Erinnerungskultur.
Zum Schreiben an den Parteivorstand und die Vorsitzende des Geschichtsforums