Das Beste aus den Parlamentsreden Wenzel Jakschs (1896-1966) - Teil 4

Veröffentlicht am 02.05.2020 in Bundesverband

In einem modernen Krieg gibt es weder Sieger noch Besiegte, sondern nur geschlagene und aus tausend Wunden blutende Völker. Der Krieg löst kein soziales Problem, der Krieg schafft kein Brot, der Krieg bringt auch keine nationale Gerechtigkeit.

Die Gewinner eines europäischen Waffenganges wären der japanische Imperialismus und der junge Kapitalismus Nordamerikas. Das würde bedeuten, daß die Fabriksschlote in Nordböhmen, in den nordmährisch-schlesischen Gebieten niemals mehr zu rauchen beginnen.

Wir sprechen es hier offen aus: wir zittern für den Kriegsfall um die physische Existenz der Sudetendeutschen, wir fürchten zugleich um den Weiterbestand Deutschlands und um die künftige Geltung Europas in der Weltpolitik. Niemand von uns kann sich das Grauen eines Krieges ausmalen, bei dem unser Grenzland Kriegsschauplatz wäre und bei dem das zentral gelegene Deutschland die Zielscheibe der europäischen Luftflotten würde. Jeder deutsche Patriot muß diesen Gefahren gegenüber seine warnende Stimme erheben und muß es als seine höchste Pflicht betrachten, den wahnwitzigen Aberglauben zu bekämpfen, der darin gipfelt, daß die sudetendeutsche Frage durch das Schwert gelöst werden könne.

 

aus der Rede vom 29. April 1936 zu einem Gesetz zur Änderung und Ergänzung des Gesetzes zum Schutz der Republik und zum Gesetz zur Verteidigung des Staates

 

Die Seliger Gemeinde präsentiert „das Beste aus den Parlamentsreden Wenzel Jakschs“, das der Historiker Dr. Thomas Oellermann für uns zusammengestellt hat. Die aktuelle Zusammenstellung finden Sie hier!

 

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