KZ Sachsenhausen (Oranienburg)
Im Konzentrationslager in Sachsenhausen saßen inhaftiert und verfolgt durch die Nazis Rudolf Erben und Franz Müller. Erben war Bürgermeister und Mitglied der Deutschen Sozialdemokratischen Arbeiterpartei und wurde mit dem Anschluss des Sudetenlandes verhaftet und in verschiedene Lager (u.a. Sachsenhausen) gebracht. Ab 1952 lebte er in den USA. Franz Müller war ebenfalls Mitglied der DSAP und wurde aus dem Exil in Norwegen nach Sachsenhausen verschleppt. Sein Schicksal nach Kriegsende ist unklar.
Die Gedenkstätte und das Museum in Sachsenhausen und können besichtigt werden. Es erinnert an die menschenverachtenden Taten des Dritten Reiches. Die Gedenkstätte bietet zudem Ausstellungen an. Der Eintritt in die Gedenkstätte und in die Museen ist frei.
Mehr Informationen unter https://www.sachsenhausen-sbg.de/besucherservice/oeffnungszeiten-preise-und-anfahrt/
ab Berlin Hbf: Mit dem RE5, RB12 und RB20 kann man vom Hauptbahnhof nach Oranienburg und mit dem Bus weiter Richtung Gedenkstätte Sachsenhausen fahren. Auch die S-Bahn Linie 1 ab Berlin Zentrum fährt zum HBF Oranienburg. Alternativ dauert der Fußweg vom Oranienburger Bahnhof zur Gedenkstätte etwa 20 Minuten. Die gesamte Fahrt dauert etwa eine Stunde und führt raus aus der Hauptstadt ins Umland nach Brandenburg.